Herren-Kreisliga A: Das frühe 1:0 von Chiheb Ben Hadj Ali lässt hoffen

Weitere gute Chancen bleiben ungenutzt, bevor der Gast die Partie dreht

Nun gerät bei Dombach alles aus den Fugen, läuft nichts mehr zusammen

 

 

(29.05.2016) SC Dombach – SG Weilmünster/Laubuseschbach 1:6 (1:3)

 

 

VON HELMUT GRIESAND

 

 

Nach dem frühen Führungstor der Heimelf sahen die Zuschauer bis zum Wechsel  ein verteiltes, durchaus ansprechendes  Spiel. Auf beiden Seiten gab es  gute Chancen.  

Hier hatte vor allem Jens Munsch, dort Oliver Ogrizek und Elias Heuser die besten  Möglichkeiten ausgelassen. Sowohl Eric Dörfl (D) als auch Dominik Müller (W/L) durften sich wiederholt im Tor auszuzeichnen. Als  kurz vor der Halbzeit die Gäste binnen drei Minuten den 0:1-Rückstand in ein 2:1 umwandeln konnten, ging beim Hausherrn ein nicht mehr zu kittender Riss durch die Mannschaft. Den Besuchern gelang im zweiten Akt jetzt  fast alles, wobei die Angreifer eklatante  heimische Abwehr- und Abspielfehler eiskalt ausnutzten, während die  mit sich haderten Gastgeber einfach nichts mehr Zählbares zustande brachten.  Schließlich hatte auch der Schiedsrichter mit den Verlierern ein Einsehen und pfiff die Partie,  die nur noch statistischen Wert hatte,  drei Minuten zeitiger ab.

 

SC Dombach: E. Dörfl, Maier, Cechol, P. Dörfl, Uhrig, Holzhäuser, Zengeler, Lindt, Tausch, Munsch, Ben Hadj Ali (Graßmann, Jeck)

 

SG Weilmünster/Laubuseschbach: Müller, Zuth, Kramp, Kirsch, Lehwalder, Knauer, Osburg, Nickel, Ogrizek, Krasnopolski, Heuser (Hartmann)

 

Tore: 1:0 Chiheb Ben Hadj Ali (3.), 1:1 Oliver Ogrizek (40.), 1:2 Thomas Osburg (43.),

1:3 Christian Lehwalder (53.), 1:4 Elias Heuser (67.), 1:5 Steffen Kramp (77.),

1:6 Oliver Ogrizek (79.)

 

Schiedsrichter: Kandahari Schahin Samadi (Wiesbaden) – Zuschauer: 65.

 

 

Endgültig: SC Dombach bleibt A-Ligist

 

Bei der SG Wirbelau/Schupbach gelingt zudem ein 1:1-Unentschieden

 

VON HELMUT GRIESAND

 

Dass der Vorletzte in der Fußball-Kreisliga A Limburg-Weilburg nicht in die Relegation muss,  ist nun endgültig amtlich.  Vor dem  Saison-Halali sind zumindest unten in der Tabelle die Fronten  geklärt, während oben die Entscheidung am letzten Spieltag fällt. Auch der Dritte in der Kreisliga B, die SG Winkels/Probbach/Dillhausen, neben dem lange feststehenden Meister TuS Linter und der SG  Hangenmeilingen/Niederzeuzheim  (wir gratulieren herzlich!) steigt direkt in die  Kreisliga A auf.

Es bleibt somit  in der Kreisliga A bei einem Absteiger,  dem VfR 19 Limburg, der schon vorzeitig aus Personalgründen das Handtuch geworfen und seine Mannschaft aus dem laufenden Spielbetrieb zurückgezogen hat.  Ausschlagend für diese Entwicklung waren: Kein Limburger Verein darf  aus der Gruppenliga, aus der fünf Mannschaften in Richtung Kreisoberliga  Valet sagen müssen, absteigen. Die Hessenliga-Reserve SV RW Hadamar hatte sich bereits gerettet, ebenso der RSV Weyer, der  - personell arg gebeutelt – noch bei Eschborn II  mit 1:2 patzte und dieser Mannschaft nun zum Kehraus die Hoffnung gibt, sich im letzten Moment  noch zu retten, wie der Blick auf die Tabelle verdeutlicht.   Der dritte Limburger Vertreter in der Gruppenliga,  Hausen/Fussingen/Lahr – auf  die SG waren nun viele Augen gerichtet -   holte gegen den Absteiger FC Bierstadt (2:2)  vor heimischen Publikum  am vorletzten Spieltag noch den ersehnten  wichtigen 40. Punkt – gerettet! 

Das Remis bedeutet schließlich auch, dass in der A-Liga weder dem  Vorletzten  VfR Niedertiefenbach (30 Punkte)  noch  dem  derzeit Drittletzten SC Dombach (32 Zähler)  die Relegation droht und somit das rettende Ufer erreicht hat. Nicht zuletzt deshalb, weil schon im Vorfeld feststand, dass der abgestiegene Kreisoberligist SV Ellar – der im neu gegründeten Verein FC Waldbrunn (wie berichtet)  aufgeht – mit einer dritten Mannschaft freiwillig eine Etage unter der A-Liga, nämlich der Kreisliga B Limburg-Weilburg beginnt…

 

(22.05.2016) SG Wirbelau/Schupbach – SC Dombach 1:1 (0:0)

Erstmals holte der SC Dombach auf dem Rasenplatz in Schupbach einen Punkt. Das war ihm aber schon einmal auf dem Spielfeld in Wirbelau gelungen (0:0). Die Gastgeber hatten zu Beginn  mehr vom Spiel, scheiterten so unter anderem  zweimal am Pfosten.  Vor allem Daniel Roßbach war anfangs schwer in den Griff zu bekommen. Doch die Besucher, mit Ersatz angereist, kamen immer besser ins Match. Stefan Ostertag und Florian Graßmann mussten angeschlagen schon vor dem Anpfiff passen und waren zum Zusehen verdammt; Fabian Simon fiel wegen einer am letzten Sonntag gegen Niedertiefenbach zugezogenen Handverletzung (gute Besserung!) ohnehin aus, außerdem fehlte aktuell Daniel Holzhäuser. 

Bis zur Pause fielen aber keine Treffer. Ab der 55. Minute musste die Kombination mit nur noch zehn Akteuren auskommen, weil Pascal Röttelbach Rot sah. In Unterzahl ging die Heimelf, die inzwischen nachgelassen hatte,  dennoch überraschend in Führung, für die ein überflüssig verursachter Foulelfmeter herhalten musste. Dominik Merz ließ SC-Hüter Eric Dörfl keine Abwehrchance. Dombach hatte nun mehr vom Spiel, zeigte gute Kombinationen  und  konnte dank Jens Munsch (75.) verdientermaßen ausgleichen. Zum Sieg reichte es aber nicht, weil vor allem Torwart-Oldie Markus Brumm etwas dagegen hatte und mehrfach glänzend parierte. Unmittelbar vor dem Abpfiff sah Patrick Dörfl (D) noch die Ampelkarte.

 

SG Wirbelau/Schupbach: Brumm, Reichardt, A. Zöller, Pfeiffer, Y. Zöller, Röttelbach, Merz,

M. Gnendiger, Roßbach, Zoric, Emmel (K. Weber, Ax)

 

SC Dombach: E. Dörfl, Maier, Cechol,  Uhrig, P. Dörfl, Zengeler, Lindt, Strübing, Tausch, Munsch, Ben Hadj Ali

 

Tore: 1:0 Dominic Merz (68., Foulelfmeter), 1:1 Jens Munsch (75.)

 

Schiedsrichter: Stefan Glasauer (Herborn) – Zuschauer: 80.

 

Herren-Kreisliga A: Das Duell der Tabellennachbarn endet mit einem 1:1-Remis

Jens Munsch bringt Heimelf in Führung,  Benedikt Orth sorgt für den Ausgleich

Der Referee annulliert dem VfR ein reguläres Tor, verweigert dem SC einen Elfer

 

 

(16.05.2016) SC Dombach - VfR Niedertiefenbach 1:1 (1:0)

 

 

VON HELMUT GRIESAND

 

 

Unter dem Strich endete das „Kellerduell“ mit einem leistungsgerechten Remis. Der  Gast hatte  im ersten Akt bei verteiltem Spiel etwas mehr Ballkontakte.  Im Mittelfeld zog Helmut Sarges die Fäden, wobei ihm freilich auch genügend Raum zugestanden wurde.  Doch die klareren Chancen  hatte die Heimelf. Gleich zu Beginn zielte Fabian Simon knapp vorbei, ebenso Jens Munsch, dann traf Christian Uhrig nur die Latte (37.). Davor hatte auf Seiten der Besucher nur Helmut Sarges mit einem Freistoß etwas Gefahr verbreitet (28.). Mit einem Schuss in die lange Ecke gelang Jens Munsch  die Führung. VfR-Schlussmann Jonas Brühl blieb nur das Nachsehen.

Gleich nach der Halbzeit hätte der SC-Torjäger nachlegen können. Inzwischen hatte VfR-Trainer Peter Henkes seinen Regisseur Helmut Sarges in den  Angriff  beordert,  zudem wechselte der Coach Adrian Heymann ein, der  nun hinter den Spitzen agierte.  Durch diese Maßnahmen wurde der Druck sichtbar erhöht. Echte Gefahr drohte  vor allem bei Eck- und Freistößen durch Adrian Heymann.  Nach einem solchen fiel auch der 1:1-Ausgleich: SC-Hüter Eric Dörfl konnte die scharf geschossene Lederkugel von Adrian Heymann  nicht festhalten, der nach vorne geeilte Abwehrmann Benedikt Orth  reagierte am schnellsten und  drückte den  kurzen Abpraller aus nächster Nähe  über die Linie (63.). Aufregung dann in der 68. Minute: Helmut Sarges konnte sich auf der rechten Außenbahn durchsetzen und in die Mitte flanken. Der aus dem Hinterhalt kommende Andreas Schoth  stieß in den 16er vor  und ließ Eric Dörfl keine Abwehrchance. Doch zum Entsetzten der Angereisten erkannte der Referee den regulär erzielten Treffer wegen  angeblicher Abseitsstellung nicht an (68.). Im Finish ging es rauf und runter, beide am Tabellenende stehenden Mannschaften wollten  mit Macht den Siegtreffer erzwingen. Als Oliver Tausch (Dombach, 86.)  - der zuvor vier gute Möglichkeiten binnen weniger Minuten liegen ließ       - zu Fall kam, forderten die Gastgeber vergeblich einen Strafstoß…

 

 

Dombach; E. Dörfl,  Uhrig, P. Dörfl, Cechol, Maier, Graßmann, Ostertag, Lindt, Fa. Simon, Munsch, Tausch (Holzhäuser, Ben Hadj Ali)

 

Niedertiefenbach: Brühl, Schlitt, Orth, Speth, Lanois, Keil,  Sarges, S. Holzhäuser, Schäfer, Schoth,  Kröner  (Schenk, Heymann)

 

Tore: 1:0 Jens Munsch (41.), 1:1 Benedikt Orth (63.)

 

Schiedsrichter: Daniel Haack (Rockenberg)

 

Zuschauer: 70.

 

Herren-Kreisliga A:  Mäßiges Lokalderby,  gerechte Punkteteilung (2:2)

Gäste schießen ersten (Jens Munsch) und letzten Treffer (Patrick  Dörfl)

Eisenbachs Marco Leus erzielt beide Tore mit Freistößen aus 50 Metern!

 

(08.05. 2016) TuS Eisenbach – SC Dombach 2:2 (0:0)

 

VON HELMUT GRIESAND

 

Der Lokalkampf der beiden im unteren Tabellenende stehende Teams endete unter dem Strich mit einem leistungsgerechten Remis. Eine Offenbarung war das Derby freilich nicht. Dass die Zuschauer über weite Strecken nur ein mäßiges Duell sahen, lag wohl  auch an den hohen Hitzegraden. Bis zur (torlosen) Halbzeitpause tat sich beiderseits nicht viel Erwähnenswertes. Der Notizblock des Chronisten blieb nahezu leer.  Kampf war Trumpf,  in spielerischer Hinsicht  blieben viele Wünsche auf der Strecke. Auffallend die vielen Fehlpässe; vor allem die letzten Vorlagen landeten nicht beim Mitspieler.  Einige „Höhepunkte“ gab es dennoch. Als dem ansonsten souveränen SC-Abwehrrecken Maximilian Cechol ein Abspielfehler unterlief, drohte erstmals große Gefahr vor dem Gästetor (8.). Auf der anderen Seite hatte der aufgerückte Christian Uhrig Pech, dass sein gut angesetzter Schuss noch zur Ecke abgelenkt wurde (20.).  Große Aufregung in der 24. Minute, als die Hausherren lautstark einen Elfer einforderten. Ob das vorausgegangene Foul unmittelbar vor oder hinter der 16er Linie verübt wurde, darüber schieden sich freilich die Geister. Der Referee verhängte jedenfalls einen Freistoß, der aber nichts einbrachte. Als SC-Spielertrainer Stefan Ostertag einen Eisenbacher regelwidrig niederstreckte, blieb das Vergehen für den Mittelfeldmann ohne Folgen (45.). Erst später sah er nach einem Foul an Marvin Siebig (67.) den gelben Karton. Torlos wurden die Seiten gewechselt.

Nach knapp einer Stunde dann die  1:0-Führung für die Angereisten: Oliver Tausch zirkelte einen Freistoß genau auf  Jens Munsch, der  am höchsten sprang und aus etwa sieben Metern kraftvoll einköpfte.  Praktisch im Gegenzug  hatte  TuS-Außenstürmer Nick Erwe, der  ansonsten von Patrick Dörfl gut in Schach gehalten wurde, eine große Chance ausgelassen (58). Dann doch aus dem Nichts der 1:1-Ausgleich: Eisenbachs Abwehrhüne Marco Leus überraschte SC-Keeper mit einem Freistoß aus sage und schreibe mehr als 50 Metern. Vom Wind beeinflusst sackte die Lederkugel nach dem  langen Flug  in den linken oberen Winkel ab, flog unmittelbar danach ein weiterer Freistoßknaller  knapp über den Querbalken (68.). Zu diesem Zeitpunkt war Nick Erwe (E, 64.) infolge einer Ampelkarte nicht mehr auf dem Platz.  Obwohl dezimiert, zogen die Gastgeber nun sogar in Front: Schütze Marco Leus („mein erster Doppelpack“) konnte  erneut einen Freistoß aus über 50 Metern (!) verwandeln. Diesmal sprang der  Ball  unmittelbar vor dem SC-Gehäuse auf,  flog dann an den rechten Pfosten – und zum Entsetzten der Besucher ins Gehäuse (72.). Wieder blieb Hüter Klaus Fuhrmeister das Nachsehen. Spannend der Endspurt: Christian Uhrig (D, 85.) – den Torschrei auf den Lippen - setzte einen Flachschuss nur handbreit  neben den von Tobias Kaiser gehüteten Kasten (85.).  Erfolgreicher war der  inzwischen in die Offensive gewechselte Patrick Dörfl, der das Spielgerät - dicht über den Rasen fliegend -  zum umjubelten 2:2-Endstand einlochte. In der Nachspielzeit (90. + 4) forderten schließlich auch die  Dombacher vergeblich einen Strafstoß, als Fabian Simon im Luftkampf mit TuS-Keeper Tobias Kaiser zu Boden  stürzte und liegenblieb.

 

TuS Eisenbach:  T. Kaiser, Hilt, R. Gautsch,  Leus, Loshay, Chaparro, Süßmann, Özer, E. Cinar, Baumann, Erwe (Boes, Siebig, G. Kaiser)

 

SC Dombach: Fuhrmeister, Uhrig, Cechol, P. Dörfl, Maier, Graßmann, Ostertag, Holzhäuser,

Fa. Simon, Munsch, Tausch (T. Zengeler)

 

Tore: 0:1 Jens Munsch (57., Kopfball nach Freistoß von Oliver Tausch),

1:1 Marco Leus (63., Freistoß aus mehr als 50 Metern in den Winkel),

2:1 Marco Leus (72., Freistoß aus über  50 Metern; der Ball sprang auf und prallte vom Pfosten ins Viereck), 2:2 Patrick Dörfl (88., Flachschuss).

 

Schiedsrichter: Norbert Schäfer (Solms) – Zuschauer: 100.

 

 

Herren-Kreisliga A: Ein Zähler gegen den Zweiten FCA Niederbrechen wird verpasst

 

Das 0:1 per Strafstoß gleicht Jens Munsch aus,  ehe Jeremias Schneider erneut trifft

 

Svoan Kirsch, Chiheb Ben Hadj Ali und Patrick Dörfl vergeben beste Chancen zum 2:2

 

 

(30.04.2016) SC Dombach - FCA Niederbrechen 1:2 (1:1)

 

 

VON HELMUT GRIESAND

 

Die Gäste begannen stürmisch, wollten ein frühes Tor vorlegen, doch Gefahr drohte  nur nach Ecken und Freistößen.  Nach gut zwanzig Minuten fingen sich die Hausherren, kamen nun besser in die Zweikämpfe. Auf Vorlage von Chiheb Ben Hadj Ali hatte Jens Munsch die erste große Chance auf dem Fuß,  doch das Leder  zischte knapp am von Yannik Schneider gehüteten Kasten vorbei (25.). Ein zweifelhafter (?) Strafstoß brachte  die Alemannen in Führung: Jeremias Schneider ließ SC-Keeper Klaus Fuhrmeister, der erneut  für den etatmäßigen Eric Dörfl im Kasten stand, keine Abwehrmöglichkeit (30.).  Gleichzeitig musste Oliver Paunescu (D) verletzt vom Rasen und durch Florian Strübing ersetzt werden, der seine Sache gut machte. Kurz hintereinander ließen dann Stefan Ostertag und Oliver Tausch zwei gute heimische Chancen liegen, ehe Jens Munsch noch vor der Pause - auf Musterflanke von Chiheb Ben Hadj Ali - der 1:1-Ausgleichstreffer gelang.

 

Nach einer "dicken" Gelegenheit  der Besucher gleich zu Wiederbeginn  hatte Svoan Kirsch (63.)  die heimische Führung auf dem Kopf,  und zwar nach einem Eckstoß von Oliver Tausch. Besser und überlegter  machte es  100 Sekunden später auf der anderen Seite der trickreiche Jeremias Schneider, der nach einigen Dombacher Ballverlusten flach einsandte. Niederbrechen, ballfertiger, mehr in Bewegung und besser im Kombinationsspiel hatte aber Glück, als Chiheb Ben Hadj Ali frei aus fünf Metern hauchdünn am Ziel vorbei schoss (79.) und Patrick Dörfl am reaktionsschnellen FCA-Hüter Yannik Schneider scheiterte (86.).  Ansonsten stand die FCA-Defensive meist gut und konnte bei eigenen Angriffen  auch weit  mit aufrücken.  Abwehrchef  Daniel Hilfrich vermochte zudem oft die  ungenauen Flanken und Vorlagen, die aus der heimischen  Deckung oder dem Mittelfeld nach vorne geschlagen wurden, zu unterbinden. Die letzte Möglichkeit des Spiels, in dem der Gast mehr Ballbesitz besaß,  sich aber trotzdem schwer  in der Umsetzung tat, ließ Jacob Schermuly aus.  Zuvor haderten die Alemannen  - ohne den erkrankten Tobias Schneider -  mit dem Referee, der einige Angriffe wegen angeblicher Abseitsstellung unterbunden hatte. Wegen wiederholten Foulspiels sah Oliver Tausch (90. +2) noch die Ampelkarte.

 

Dombach: Fuhrmeister, Cechol, P. Dörfl, Paunescu, Holzhäuser, Graßmann, Ostertag, Fa. Simon, Tausch, Munsch,  Ben Hadj Ali (Strübing, Kirsch)

 

Niederbrechen: Y. Schneider, Huber, Zenz, Born,  Hilfrich, Frei, Schermuly, J. Schneider, Schwarz, T. Stillger, Königstein (Kentzia, Mehnert, Eisenbach)

 

Tore: 0:1 Jeremias Schneider (30., Foulelfmeter), 1:1 Jens Munsch (43.), 1:2 Jeremias Schneider (65).

 

Schiedsrichter: Efthimios Sidiropoulos (Eppstein) – Zuschauer: 50 

 

Herren-Kreisliga A: „Tag der offenen Tür“ auf dem Stephanshügel

Insgesamt fallen 16 Treffer, brüderlich auf beide Seiten verteilt (8:8)

SC-Schützen: Oliver Tausch (4), Fabian Simon (2) Jens Munsch (2)

 

(24.04.2016) VfR 07 Limburg - SC Dombach  8:8 (6:4) 

 

VON HELMUT GRIESAND

„Tag der offenen Tür“ auf dem Stephanshügel. Acht Tore hüben wie drüben, insgesamt also 16 „Buden“ – den Zuschauern wurde einiges geboten. An ein solches Ergebnis konnte sich niemand der Anwesenden erinnern; somit wird die Partie in die Annalen der beiden Vereine eingehen. Limburgs frühe Führung (7.) drehten die mit mehrfachem Ersatz angetretenen Gäste binnen 100 Sekunden in ein 2:1 für sich. Doch die spielstarken Gastgeber konnten schon bald zum 2:2 ausgleichen und bis zur 37. Minute auf  6:2 davonziehen. Dazwischen musste sich SC-Keeper Klaus Fuhrmeister nach einem Freistoß von Said Silakhori mächtig strecken (18.),  dann touchierte das Leder nach einem strammen Schuss von Davut Tekdas die ‚Querlatte (27.).  Den Domstädtern gelang in dieser Phase viel, wähnte sich aber zu früh auf der Siegerstraße, denn Jens Munsch konnte die Gäste  wieder auf 4:6 heranbringen. Danach hatte Oliver Tausch mit einem Freistoß an das Lattenkreuz  noch Pech (45.), sonst wäre der Vorsprung der Heimelf zur Halbzeit weiter geschmolzen.  Das Tor gelang Oliver Tausch aber gleich nach dem Wiederanstoß:  Auf Flanke von Jens Munsch landete das Leder  erst an den Querbalken, doch das zurückspringende Spielgerät drückte die Nummer 9 reaktionsschnell über die Linie. Jens Munsch hatte – nach Vorarbeit von Patrick Dörfl – sogar das 6:6 auf dem Schlappen, der Goalgetter  zielte aber knapp daneben. Mehr Glück hatte auf der anderen Seite Andreas Friebertshäuser, weil dem  SC-Hüter Klaus Fuhrmeister das Leder  förmlich „durch die Hosenträger“ rutschte  – und es hieß 7:5. Nach einem Foul am durchgebrochenen Yannik Lindt verhängte der Referee den fälligen Elfer,  mit dem Jens Munsch aber an VfR-Keeper Jan Darda scheiterte (64.). Dafür verkürzte Fabian Simon auf  6:7,  verpasste der aufgerückte Defensivmann Michael Maier das mögliche 7:7.  Es blieb spannend. Denn auf der anderen Seite musste Maximilian Cechol  in höchster Nor vor der Linie klären, ehe „Teufelskerl“ Andreas Friebertshäuser die Platzbesitzer auf 8:6 davonziehen ließ. Mit langen Bällen versuchten die Kreisstädter nun, die SC-Abwehr auszuhebeln. Zwei Schüsse gingen dicht vorbei. Auch 07-Schlussmann Jan Darda drosch das runde Etwas  weit in die Gästehälfte. Doch die SC-Viererkette ließ nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil.  Das Team „roch“ auf einmal Lunte,  kämpft und  machte Druck nach vorne. Mit Erfolg. In den letzten Minuten gelangen  Oliver Tausch noch die Treffer zum 7:8 (sehenswerter Freistoß aus reichlicher Entfernung in den Winkel) und schlussendlich der  umjubelte, verdiente 8:8-Endstand. Den Abpfiff erlebte übrigens Said Silakhori (L) nicht mehr auf dem Kunstrasen.  Nach einer unschönen Attacke hinter dem Rücken des Schiedsrichters an Patrick Dörfl nahmen ihn die Gastgeber sofort vom Platz. Ansonsten war die Begegnung aber bei allem Hin und Her weitgehend fair verlaufen.

 

Limburg 07:  Darda,  Friebertshäuser, S. Merfels,  Matondo, Muth, D. Tekdas, S. Silhakori,

T. Goliasch, M. Katik, A. De Crescenzo,  Held (E. Cengiz )

 

SC Dombach: Fuhrmeister, Maier, Paunescu, Cechol, Lindt, Kirsch, P. Dörfl, Tausch, Munsch, Fa. Simon, Ben Hadj Ali

 

Tore: 1:0 Tizian Goliasch (7.), 1:1 Fabian Simon (10.), 1:2 Oliver Tausch (11.),

2:2 Davut Tekdas (17.), 3:2 Said Silakhori (21.), 4:2 Andreas Friebertshäuser (32.),

5:2 Said Silakhori (34.), 6:2 Tizian Goliasch (37.), 6:3 Jens Munsch (40., Weitschuss),

6:4 Jens Munsch (43.), 6:5 Oliver Tausch (50., nach Lattenschuss, im Nachsetzen),

7:5 Andreas Friebertshäuser (59.), 7:6 Fabian Simon (66., nach Ecke),

8:6 Andreas Friebertshäuser (77.), 8:7 Oliver Tausch (83., Freistoß), 8:8 Oliver Tausch (88.).

 

Schiedsrichter: Reinhard Eisenkrämer (Driedorf ) – Zuschauer: 35.

 

 

Herren-Kreisliga A: Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Lindenholzhausen

Der SC Dombach steckt  im Abstiegskampf und benötigt dringend  Punkte

Vor dem Anstoß: Gedenkminute für den verstorbenen Walter Kundermann

 

 

(17.04. 2016) SC Dombach – TuS Lindenholzhausen 0:2 (0:1)

 

 

VON HELMUT GRIESAND

 

Die Heimelf – ohne die Torjäger Jens Munsch und Oliver Tausch – hatte den besseren Start. Kapitän Patrick Dörfl ließ gleich zwei gute Gelegenheiten  liegen (10., 13.). Nach einer Viertelstunde kam der Gast auf. Nach  einem Freistoß von Daniel Becker (18.) hatte SC-Keeper Eric Dörfl einige Mühe und schließlich Glück, dass  Joshua Gabb ebenfalls mit einem  Freistoß am Pfosten  scheiterte  (25.). Drei Zeigerumdrehungen später zielte auf der Gegenseite Chiheb Ben Hadj Ali längst am Kasten vom  Torwarthünen Sebastian Schmitt vorbei. Den Freistoß von Fabian Simon verlängerte schließlich Stefan Ostertag, sein Schuss wurde aber zur Ecke abgelenkt (35.).  Besser machte es auf der anderen Seite der aufgerückte TuS-Abwehrspieler Chris Hasselbächer: Mit einem 25-m-„Sonntagschuss“ in den Winkel brachte  die Nummer 2 das Janke-Team noch vor der Halbzeit in Front (38.). Schlussmann Eric Dörfl war gegen den „Bogenschuss“ chancenlos.

 

Nach dem Wechsel drückte der  Hausherr zu Beginn auf den Ausgleich. Stefan Ostertag traf den Ball nach einem Freistoß von Maximilian Cechol kurz vor dem Kasten nicht richtig (52.),  dann versuchte  es der Spielertrainer mit einem verdeckten Schuss, der aber für Sebastian Schmitt kein Problem darstellte (65.). Dombach, im Mittelfeld aktuell ohne den beruflich verhinderten Christian Uhrig,  agierte mitunter zu hektisch, dazu umständlich, vernachlässigte das Flachpassspiel vor allem über die Flügel.  Hohe in den 16er geschlagene Bälle waren kein probates Mittel, das sattelfeste, kopfballstarke  TuS-Bollwerk zu knacken. Zudem mangelte es an Präzession, kam der letzte  Ball nicht zum vorgesehenen Adressaten.  Die Besucher gingen gekonnter  mit dem runden Etwas um,  besaßen  nun mehr Spielanteile, kombinierten besser. Auch das schnelle Umschalten von Defensive  auf  Offensive und die zunehmende Dominanz im Mittelfeld machten den Gastgebern  zu schaffen. Muhammed Ali Simsek war die treibende Kraft. Der noch eingewechselte Süleyman Gezici setzte weitere Akzente. Trotzdem schien für den SCD, der hinten dicht hielt,  noch nicht alles verloren zu sein. Jedenfalls bis zur 75. Minute: Maximilian Cechol wurde aus kurzer Distanz  mehr als unglücklich vom runden Leder an der angelegten Hand getroffen – Elfmeter für Lindenholzhausen! Sebastian Schmitt eilte aus seinem Kasten,  spurtete über den Rasenplatz und setzte dann den Strafstoß gegen seinen Torwartkollegen Eric Dörfl mit viel Schmackes in die Maschen. Das 0:2 traf den nun im Abstiegsstrudel steckenden Sportclub knallhart ins Mark. Die Besucher spielten dagegen in der restlichen Viertelstunde die Partie  locker runter und waren dabei einem dritten  Treffer näher als die Gastgeber dem Anschlusstor. So knallte Simon Friedrich das Leder in der Schlussminute noch an die Querlatte  – doch da war die Messe ohnehin schon gelesen…

 

Vor dem Anstoß wurde an Walter Kundermann (SC Dombach) erinnert,  der am 14. April im Alter von 63 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist. Walter Kundermann gehörte von 1990 bis 2000 dem Vorstand in verschiedenen Funktionen an, hauptsächlich als Vorsitzender.  Er war früher auch aktiv und für längere Zeit Trainer der Frauen-Fußballmannschaft.

 

Dombach: E. Dörfl,  Holzhäuser, Paunescu, Cechol, Maier, Lindt, Ostertag, Fa. Simon, P. Dörfl, L. Heinz,

Ben Hadj  Ali (Kirsch)

 

Lindenholzhausen: Schmitt, Hasselbächer, Becker, Lang, Denk, Simsek, Özel, Gabb, Luksch, Celik, Friedrich (Gezici, Zeidler)

 

Tore: 0:1 Chris Hasselbächer (38.), 0:2 Torwart Sebastian Schmitt (75., Handelfmeter)

 

Schiedsrichter:  Michael Tremblau (Kronberg)  - Zuschauer: 45.

 

 

10.04.2016
Kategorie:
Kreisliga A, Aktuelles
Quelle:  flw24,  Pressestelle SG Heringen/Mensfelden von Hans-Günter Pulch

Klarer Heimsieg gegen den SC Dombach


 

(10.04.2016) SG Heringen/Mensfelden - SC Dombach 5:0 (3:0)

 

Als Felix Schmid schon in der 8.Minute das 1:0 erzielte, war der Rest des Spieles eine einseitige Angelegenheit. Auf Seiten der Gastgeber wurden allerdings zu viele Möglichkeiten liegen gelassen, so visierte Torjäger Ewald Viehmann in der 12. Minute den Pfosten des von Eric Dörfl gut gehüteten Tores an. Die Gäste kamen kaum gefährlich vor das Tor der Heimelf, sodass die Abwehr der SG H/M leichtes Spiel hatte. Endgültig auf die Siegesstraße kam die "Tata -Elf" dann mit einem Doppelschlag in der 41. Minute durch Felix Schmid sowie Max Gärtner in der 44. Minute.

In der zweiten Hälfte schoss Patrick Dörfl einen vielversprechenden Angriff am langen Eck vorbei ins Toraus. Das Ergebnis schraubten dann der eingewechselte Felix Czaika in der 62.Minute auf 4:0 und Ewald Viehmann in der 69. Minute auf 5:0, was auch den Spielverlauf widerspiegelte.

Mit dem fairen Spiel hatte Schiedsrichter Neis aus Hettenhain (Bad Schwalbach) keine Mühe.

 

SG Heringen/Mensfelden: Hoffmann, Albus, Christ, Schäfer, Tatarenko, Max Gärtner, Marco Esposito, Bieker, Viehmann, Meister, Schmid (Nikodemus, Seliger, Czaika, Doogs, Lenau)

 

SC Dombach: Eric Dörfl, Paunescu, Kirsch, Heinz, Cechol, Munsch, Patrick Dörfl, Ostertag, Uhrig, Simon, Ben Hadji Ali (Lindt, Jeck, Rill)

 

Tore: 1:0 Felix Schmid (8.), 2:0 Felix Schmid (42.), 3:0 Max Gärtner (44.),

4:0 Felix Czaika (63.), 5:0 Ewald Viehmann (69.).

 

Schiedsrichter: Neis (Hettenhain)

 

Zuschauer: 60

 

 

Ergänzung: Die Partie SG Heringen/Mensfelden 2 – SC Dombach 2 (Kreisliga C3) geht kampflos an die Kombinierten, weil Dombach wegen Personalnot kurzfristig absagen musste.

 

Herren-Kreisliga A: Derby geht in der Schlussminute an den SV Erbach

Vermeidbare 1:2-Niederlage nach gerade erzieltem 1:1 von Jens Munsch

Oliver Tausch hier sowie Marc Rummel dort treffen nur das Aluminium

 

VON HELMUT GRIESAND

 

(03.04. 2016) SC Dombach – SV Erbach 1:2 (0:0)

Ein Derby mit viel Kampf, Leidenschaft,  Emotionen und einer turbulenten Schlussphase. Denn leicht machte es der ersatzgeschwächte Hausherr der  favorisierten Mattersberger-Elf nicht. Dombach hatte sogar den etwas besseren Start und Möglichkeiten durch Maximilian Cechol, Patrick Dörfl und Chiheb Ben Hadj Ali. Den ersten echten Torschuss (17.) auf das heimische Gehäuse feuerte Sven Nendersheuser ab,  der sich später noch als Matchwinner von seinen Kameraden und Fans feiern lassen konnte. Erstmals richtige Gefahr vor dem SC-Tor brannte in der 22. Minute auf: SV-Kapitän Marc Rummel knallte gegen die Latte, der Abpraller landete bei Mario Schroll, der SC-Keeper Eric Dörfl zu einer Glanzparade zwang. Die Partie wogte nun hin und her. Beide Abwehrreihen standen gut, ließen bis zur Pause nur wenig zu.  Glück kurz vor der Halbzeit für die Angereisten, als Oliver Tausch (D, 43.) nur den Pfosten traf. Auf der Gegenseite waren davor und danach Josip Dedic (mit einem Weitschuss) und zweimal Sven Nendersheuser erfolglos geblieben. So ging es torlos in die Pause.

Im zweiten Akt suchten beide Seiten die Entscheidung. Zunehmend auch das körperbetonte Spiel; es wurde  sich nicht geschenkt. Nach einer Flanke von der rechten Seite stand  Sven Nendersheuser goldrichtig und brachte aus nächster Nähe den Ball zum 0:1 über die Linie. Dann setzte vis à vis der eingewechselte Lukas Jeck geschickt Jens Munsch ein, doch Nico Weber klärte im letzten Moment. Große Probleme hatte der junge SV-Hüter Thomas Ries mit einem Freistoß von Oliver Tausch (75.), während sein Gegenüber Eric Dörfl einen Kopfball von Marc Rummel reaktionsschnell über die Latte lenken konnte (83.). Vor dem 1:1 zielte Lukas Heinz (D, 86.) frei vor dem Kasten vorbei, ehe Jens Munsch eine Vorlage von Stefan Ostertag per Kopfstoß  zum 1:1 verlängerte. Als die  Gastgeber den Ball partout nicht aus der Gefahrenzone bekamen, gelang Sven Nendersheuser  noch das umjubelte 2:1-Siegtor (90.). Wegen Reklamierens sah zuvor Josip Dedic (E, 87.) die Ampelkarte vom Referee, der vor allem beim Gast nach einigen fragwürdigen Entscheidungen zunehmend in der Kritik stand.

 

Dombach: E. Dörfl, Maier, Paunescu,  Heinz, Kirsch, Cechol, Ostertag, P. Dörfl, Tausch, Munsch, Ben Hadj Ali (Jeck)

 

Erbach: Ries, Dedic, N. Weber, Th. Meurer, K. Erwe,  M. Rücker, D. Erwe, Nendersheuser, Rummel, Andres, Schroll (Beuerbach, Haßler)

 

Tore: 0:1 Sven Nendersheuser (65.), 1:1 Jens Munsch (88.), 1:2 Sven Nendersheuser (90.) 

 

Schiedsrichter: Ercan  Basaran (Frankfurt/Main)  - Zuschauer: 110.

 

Herren-Kreisliga A: TSG Oberbrechen verliert auch den Rückkampf

Oliver Tausch (2) und Patrick Dörfl sind die Schützen beim 3:1-Erfolg

Dreier ist Gold wert im Kampf gegen den Abstieg; stark: Yannik Lindt

 

VON HELMUT GRIESAND

 

(28.03. 2016) TSG Oberbrechen – SC Dombach 1:3 (0:3)

Jede Serie geht einmal zu Ende. Die seit dem 22. November letzten Jahres nach  der 1:2-Niederlage beim VfR 07 Limburg von Erfolg zu Erfolg eilende TSG Oberbrechen musste sich – wie schon in der Vorrunde  (0:2) – erneut gegen den SC Dombach geschlagen geben. Das Ostertag-Team ist bis dato  die einzige Mannschaft,  die beide Spiele gegen den Neuling mit einem Dreier im Gepäck beenden konnte. Die letzte TSG-Heimniederlage vor heimischer Kulisse datiert gar vom 1. November  2015 (0:4 gegen den SV Erbach.

Dabei erwischten die aus der Deckung heraus konzentriert aufspielenden Gastgeber (ohne Simon Leimpek und Goalgetter Robin Reifenberg) den optisch besseren Start. Doch echte Gefährlichkeit kam eigentlich nur bei Standards auf, so Tobias Kremer nach einer Ecke per Kopf ‚(25.). Dombachs umformierte Defensive um Oliver Paunescu (Maximilian Cechol fehlte) stand sicher. Auch Fabian Simon, Daniel Holzhäuser, Torjäger Jens Munsch sowie der  Langzeitverletzte  Florian Graßmann standen bei den taktisch klug eingestellten Besuchern nicht zur Verfügung. Ein besonders dickes Lob verdiente sich Youngster Yannik Lindt, der eine starke Leistung ablieferte. Auf  exakter Vorarbeit von Chiheb Ben Hadj Ali markierte der in bester Spiellaune auftrumpfende Oliver Tausch per Direktabnahme die SC-Führung (20.). Kurz darauf prüfte auf der anderen Seite  der agile Marcel Jung Dombachs Keeper Eric Dörfl, der die Lederkugel aber  reaktionsschnell zur Ecke lenken konnte. Als sich sein Gegenüber Sascha Lanzel zu weit von der Torlinie entfernt hatte, nutzte dies „Schlitzohr“ Oliver Tausch mit einem gezielten 40-Meter-Schuss, der direkt unter der Latte  zur 2:0-Gästeführung einschlug. Und es kam noch dicker für die zuletzt erfolgsverwöhnten Hausherren: Andy Weyl (43.) zupfte Oliver Tausch am Mittelkreises zwar noch  am Trikot, vermochte aber nicht verhindern, dass die Nummer 10  einen „Zuckerpass“ in den Lauf  zu Patrick Dörfl spielen konnte, der  Keeper Sascha Lanzel keine Abwehrchance ließ – 0:3. Dieser Treffer war Gold wert für die Besucher!

Nach dem Wechsel lenkte SC-Torsteher Eric Dörfl erst einen Schuss von Tobias Kremer zur Ecke (55.), ehe Marcel Jung nach einer Hereingabe von Christian Michel  freistehend aus kurzer Distanz zum 1:3 einköpfen konnte (60.). . Sechzig Sekunden später verhinderte Eric Dörfl den möglichen Anschlusstreffer  von Marcel Jung, als dieser einen Freistoß zur Ecke lenken konnte.  Als Tim Zengeler (D, 69. – gute Besserung!) ohne Fremdeinwirkung verletzt gegen Svoan Kirsch ausgetauscht werden musste, zog sich Patrick Dörfl in die Defensive zurück und sorgte damit für weitere Stabilität. Während sich die Besucher in Anbetracht der 3:1-Führung nun auf Konterangriffe beschränkten, versuchte es die noch drei frische Kräfte ins Treffen bringende TSG  mit der Brechstange, jedoch  ohne Erfolg gegen eine verstärkte Abwehrkette, die sich auch nach einer kurzer Unterbrechung (85., kurzzeitiger Hagelsturm) die Butter nicht mehr vom Brot nehmen ließ. Am Ende musste Oberbrechen den letztlich verdienten Sieg der kollektiv aufgetretenen Gäste anerkennen. Ein kurzes Debüt in der Ersten gab beim Gewinner noch Lukas Jeck.

 

TSG Oberbrechen: Lanzel, Pötz, Y. Schuhmacher, Weyl, Schönbach, Michel, Jung, Kremer,

P. Schmitt, L. Schuhmacher, Al Mohammad (Schneider, Henecker, Bucak)

 

SC Dombach: E. Dörfl, Maier, Zengeler, Heinz, Paunescu, Lindt, P. Dörfl, Ostertag, Uhrig, Tausch, Ben Hadj Ali (Kirsch, Jeck)

 

Tore: 0:1 Oliver Tausch (20.), 0:2 Oliver Tausch (34., 40-m-Weitschuss), 0:3 Patrick Dörfl (43.), 1:3 Marcel Jung (60., Kopfball).

 

Schiedsrichter: Christian Hofheinz (Haiger)  - Zuschauer: 50.

 

 

 

Herren-Kreisliga A: Vermeidbare 1:2- Niederlage beim „Heimspiel“ in Aumenau

Zur Pause steht das Endergebnis bereits fest;  Oliver Tausch gleicht zum 1:1 aus

Im zweiten Akt  macht die Stefan-Ostertag-Elf  mächtig Druck – leider vergebens!

 

 

(23.03. 2016)  SC Dombach – SG Villmar/Aumenau 1:2 (1:2)

 

VON HELMUT GRIESAND

 

Bei einem  auf gutem Niveau stehenden Wiederholungsspiel auf dem Kunstrasenplatz in Aumenau präsentierten sich in  Halbzeit eins die Kombinierten etwas präsenter, entwickelten mehr Druck nach vorne und versuchten  durch frühes Angreifen auch das Aufbauspiel der Bad Camberger Vorstädter  vorzeitig zu stören. In Der Offensive drohte vor allem  über die rechte Außenbahn (Christian Sprenger, Jakob Weil)  wiederholt Ungemach. Nach halbjähriger Pause war Yannik Leiner  (V/A)  erstmals wieder mit dabei, zeigte nicht nur wegen seines Siegtreffers eine starke Leistung. In dem flotten Match zielte Jakob Weil erstmals gefährlich  längs am Kasten  vorbei (12.).  Ein gut getimter Pass von Svoan Kirsch in die Spitze landete andererseits bei Stefan Ostertag, der aus etwa sieben Metern knapp über den Querbalken zielte (15.).  Dombach versteckte sich nicht,  hatte aber Glück, als vis à vis der schnelle Christian Sprenger, Sohn von Trainer Frank Sprenger,  eine gute Möglichkeit  liegen ließ (20.) . Nur wenig später war es aber dennoch  passiert: Dombachs offensiver Außenverteidiger Michael Maier unterlief ein Abspielfehler, der bei Jakob Weil landete – und es stand  0:1. Als Stefan Ostertag seinen Mitspieler Jens Munsch gekonnt in Szene zu setzen vermochte,  nahm ihm SG-Hüter Patrick Wilbert im letzten Moment aber das Leder förmlich vom Schlappen  (29.). Doch dann gelang dennoch der 1:1-Gleichstand: Niklas Blecker spielte den Ball zu seinem Torsteher Patrick Wilbert zurück, der bekam das runde Etwas nicht so recht unter Kontrolle. Oliver Tausch  reagierte schnell, angelte sich die Kugel  und schob diese dann seelenruhig  zum 1:1  über die Linie.  Wie bei den ersten beiden Toren  ging  auch bei der  erneuten SG-Führung  ein folgenschwerer  Fehler  voraus. Das Missgeschick unterlief  Svoan Kirsch, der  nach der Halbzeitpause  von Tim Zengeler ersetzt  und später wieder für „Youngster“ Yannik Lindt eingewechselt wurde.  Svoan Kirsch  schob  beim  Abspiel die Lederkugel  ungewollt zum Gegner, genauer gesagt zu Jakob Weil, der Yannik Leiner auf die  Reise schickte – und SC-Schlussmann Eric Dörfl war geschlagen!

Im zweiten Akt  drückte die „Heimelf“  mit  aller Macht auf den Ausgleich. Angriff auf Angriff rollte auf den Kasten von  Patrick Wilbert zu,  der  jetzt  im Fokus stand.  Die Defensivabteilung davor  hatte neben solider Arbeit auch eine Portion Glück. Oft war im letzten Moment ein Bein dazwischen, wurde einmal in höchster Not vor der Linie geklärt, folgten einige Eckstöße  hintereinander, die aber allesamt vertan wurden.   Trotzdem: „Jungs, wir sind dran“, baute  SCD-Spielertrainer Stefan Ostertag seine Mitstreiter nach einer Stunde auf.  Und es ging auch ein wahrnehmbarer Ruck durch die Mannschaft. Doch  weil  Patrick Dörfl, Jens Munsch, Stefan Ostertag,  Oliver Tausch und Christian Uhrig in der Folge  ihre sich bietenden Chancen weder nach gelungenen Spielzügen,  noch mit Standards haben  erfolgreich abschließen können, führten die Kombinierten weiterhin mit 2:1.   Nicht zuletzt auch  deshalb, weil ein vom SC Dombach   reklamiertes  Handspiel (?)  im Strafraum von Villmar/Aumenau  ohne Folgen  geblieben ist (71.).

Die Spielgemeinschaft verstärkte aufgrund der Attacken die Defensivabteilung und  verlegte sich aufs Kontern,  blieb dabei aber gefährlich gegen eine  meist aufgerückte SC-Deckung, in der sich jetzt Räume auftaten.  Hüter Eric Dörfl durfte sich so auch  noch bewähren oder Fortuna stand ihm zweimal Pate. Beim Abpfiff  - vier  Minuten dauerte die Partie länger - freute  sich das Lahnteam  über den am Ende hart erkämpften Dreier, während   Dombach trotz einer nach dem Seitenwechsel  gebotenen Leistungssteigerung  mit letztlich leeren Händen den Ort des Geschehens verlassen musste.

  

SC Dombach: E. Dörfl, Maier, Cechol, Paunescu, Kirsch, Uhrig, Ostertag, Ben Hadj Ali, P. Dörfl, Munsch, Tausch (Zengeler, Lindt)

 

SG Villmar/Aumenau: Wilbert, Rossol, Gröger, Dragesser, Fonzo, Leiner, Sprenger, Marks, Weil, Faber, Blecker (Dietrich, Köke)

 

Tore: 0:1 Jakob Weil (25.), 1:1 Oliver Tausch (31.), 1:2 Yannik Leiner (35.) (Butzbach)

 

Schiedsrichter: Konstantin Mezker (Butzbach)  - Zuschauer: 65.

 

Herren-Kreisliga A: SC Dombach enttäuscht diesmal, kommt nicht in die Spur

Die SG Nord ist in der niveauarmen Partie nach der Pause zweimal erfolgreich

Jetzt gilt es, im Wiederholungspiel gegen die SG Villmar/Aumenau zu punkten

 

 

VON HELMUT GRIESAND

 

(20.03.2016) SC Dombach – SG Nord 0:2 (0:0)

 

Die erste Hälfte kann man getrost ad acta legen; der Notizblock des Chronisten blieb fast leer.  Denn das Geschehen  fand  vornehmlich zwischen den Strafräumen statt. Beide Abwehrreihen standen sicher, die Torleute Eric Dörfl hier und Sascha Röser dort hatten praktisch nichts zu tun.  Bezeichnend, dass SG-Angreifer Philipp Fröhlich in der 25. Minute – aus 22 Metern – erstmals in Richtung  Dombacher Gehäuse schoss, das runde Etwas  segelte aber dicht am Viereck vorbei.  Oliver Tausch war es auf der Gegenseite, der nach einer halben Stunde  mit einem harmlosen Schuss SG-Keeper Sascha Röser beschäftigte.  Dabei hatten die Gastgeber auf dem sehr gut bespielbaren Rasen etwas besser angefangen. „Wach werden“, so auch der mahnende Zuruf  von SG-Spielertrainer Steffen Borbonus von der Außenlinie aus an seine Mannen, denn die waren zu Beginn noch sehr passiv, wurden aber mit fortlaufenden Dauer aktiver, ohne – wie die Platzbesitzer – überzeugen zu können.  Bis zur Halbzeit gab es nur noch zwei brenzlige Szenen zu überstehen. Hier war es Stefan Ostertag, der nach einem Eckstoß von Oliver Tausch die Lederkugel neben den Kasten setzte (35.). Andererseits „brannte“ es in der 43. Minute richtig im heimischen 16er, doch die SGN vermochte aus diesem kurzen Durcheinander kein Kapital zu schlagen.

Gleich nach Wiederbeginn konnte SC-Außen Oliver Tausch das Spielgerät noch auf der Grundlinie erlaufen, schoss aber aus diesem spitzen Winkel den Ball in die Fänge von Keeper Sascha Röser, anstatt zum besser in der Mitte postierten Jens Munsch zu passen, der wenig später am Kasten vorbei zielte (51.). Erfolgreicher waren nur drei Zeigerumdrehungen die Gäste: Dombachs Abwehr bekam das Leder  einfach nicht aus der Gefahrenzone;  schließlich stand Ercan Gencer goldrichtig,  um aus dem  Hinterhalt knallhart abzuziehen – 0:1.  In einer Begegnung mit erschreckend vielen Fehlpässen und  kläglich vergebenen Standards wirkten die Besucher dennoch ballsicherer, in den Zweikampfduellen bissiger und auch erfolgreicher; zudem war der kopfballstarken SG-Defensive mit hohen Bällen nicht beizukommen. Zu dicht vor das Tor geschlagene Eckbälle (Verhältnis:7:1) „pflückte“ Sascha Röser zudem wie Äpfel vom Baum.  Die  Ostertag-Truppe gab zwar nicht auf, erhöhte auch den Druck, agierte aber zu hektisch und ideenlos. Oft kam der letzte Pass nicht zum Mitspieler. Als sich bei der SG  Steffen Borbonus  nach 68 Minuten selbst einwechselte, zerstörte der Spielertrainer mit dem 2:0 (78.)  die letzten Hoffnungen der Platzherren auf einen Punktgewinn. Der SG Nord konnte es am Ende  aber egal sein, denn Hauptsache, drei wichtige Punkte waren auf dem Konto.  Zähler, die andererseits dem SC Dombach im Kampf um den Abstieg fehlen. –  Julian Haake   machte sein letztes Spiel für die SG Nord, weil der sympathische junge Mann zumindest für eine längere Zeit seine Zelte auf der griechischen Mittelmeerinsel Kreta aufschlagen wird.

 

SC Dombach: E. Dörfl, Maier, Paunescu,  Cechol, Zengeler, P. Dörfl, Fa. Simon, Ostertag, Ben Hadj Ali, Munsch, Tausch (Uhrig, L. Heinz)

 

SG Nord: Röser, Eilers, Alberg, Hannappel, Orschel, Gencer, Fröhlich, Köper, Haake, L. Schmidt, Andres (Borbonus, M. Stähler)

Tore: 0:1 Ercan Gencer (54.), 0:2 Steffen Borbonus (78.)

 

Schiedsrichter: Bernd Kimmel (Kelsterbach) – Zuschauer: 45.

 

Herren-Kreisliga A:  Klares 9:0  beim Schlusslicht VfR 19 Limburg stimmt froh

Das Ostertag-Team lässt beim designierten Absteiger noch viele gute Chancen aus

Torschützen: Munsch  (2), Lindt (2), Tausch (2), Ostertag, Fa. Simon und P. Dörfl

 

(13.03.2016) VfR 19 Limburg – SC Dombach 0:9 (0:4)

 

VON HELMUT GRIESAND

Auf dem Rotascheplatz an der Lahn waren die Besucher tonangebend, versäumten lediglich,  aus der Überlegenheit noch  etwas mehr für das Torverhältnis zu tun. Trotzdem darf Trainer Stefan Ostertag mit seinen Akteuren zufrieden sein, denn auf dem harten  Untergrund war nicht leicht zu spielen, versprang der Ball oft in die falsche Richtung, war deshalb nicht immer einfach unter Kontrolle zu bringen.  Das klare Eckenverhältnis von 13:1 für die Angereisten verdeutlicht  aber  schon, in welche Richtung meist gespielt wurde. Die VfR-Deckung stand  meist tief, verteidigte massiv und mit viel Körpereinsatz.  Schon zur Pause hätte es dennoch schon höher für die Roten stehen können. Mehrere  gute Chancen  ließ vor allem Jens Munsch aus, der es mitunter zu genau machen wollte. Einen Schuss von Fabian Simon, der wieder viel rackerte und überall zu finden war,  klärte Isa Cetin auf der Linie. (33.). Zudem zeigte sich VfR-Schlussmann Mustafa Isler wiederholt auf dem Posten, konnte  sicher eingreifen. Die beste Möglichkeit für die Heimelf  im ersten Akt hatte Außenstürmer Aurelian Andrei Moise - neben Baraa Zedan der auffälligste VfR-Akteur - der aber knapp am  wieder von Eric Dörfl gehüteten SC-Kasten vorbeizielte (27.). Es sollte aber die einzige ernste Torchance für die eifrigen Gastgeber in den ersten 45 Minuten bleiben.

Gleich nach Wiederbeginn konnte Hayman Ismail auf 1:4 verkürzen, der Ball landete jedoch am Querbalken (48.). Auf der Gegenseite war  Jens Munsch  (einmal mehr) allein durch,  doch der aus  dem Kasten gekommene VfR-Keeper Mustafa Isler konnte  den Torjäger am erfolgreichen Abschluss hindern. Besser mache es wenig später der aus dem Mittelfeld gekommene Patrick Dörfl, der nach einem Solo kaltschnäuzig zum 5:0 aus Sicht der Taunuself „einlochte“. Der zur Halbzeit gekommene „Youngster“ Yannik Lindt machte nach gut einer Stunde auf Flanke von Jens Munsch  das halbe Dutzend voll. Für den 20-jährigen Nachwuchsmann war es das erste Tor in der A-Liga. Flügelmann Yannik Lindt setzte mit seinem zweiten Goal zum 9:0  auch den Schlusspunkt in einer Partie,  in der die Hausherren nur noch sporadisch  in den Dombacher Strafraum eindrangen, dabei aber die Chance hatten, den Ehrentreffer zu erzielen.  Davor war auch noch Jens Munsch – auf Vorlage von Patrick Dörfl – zum 7:0 erfolgreich. Sein zweiter Treffer des Tages. Das 8:0 gelang Oliver Tausch, der zur   Pause zunächst auf der Bank Platz genommen hatte, schon mit seiner ersten Ballberührung nach der Wiedereinwechslung (80.). Gespielt waren erst Sekunden. 

Fazit: Dombachs Abwehr, insgesamt wenig gefordert,  ließ diesmal nichts anbrennen, hielt hinten die Null. Die Offensive  tat  einiges für das Torverhältnis. ließ aber noch mehrere gute Chancen  überhastet und unkonzentriert liegen.

 

Limburg 19: Isler, Erdogan, Akgül, Cetin, Moise, Reinig, Gezici, Zedan, Dincer, Ismail, Dietz (Blagajcevic, Hölzer)

 

SC  Dombach. E. Dörfl, Maier,  Paunescu, Cechol, Zengeler, P. Dörfl, Ostertag, Fa. Simon, Tausch,  Munsch,

Ben Hadj Ali (Lindt, Kirsch)

 

Tore: 0:1 Jens Munsch (9., nach Vorlage von  Oliver Tausch), 0:2 Oliver Tausch (31., mit der Hacke),

0:3 Stefan Ostertag (33., Freistoß), 0:4 Fabian Simon (37., Kopfball nach Flanke von Chiheb Ben Hadj Ali),

0:5 Patrick Dörfl (57.), 0:6 Yannik Lindt (62., nach Flanke  von Jens Munsch),

0:7 Jens Munsch (70, nach Vorlage von  Patrick Dörfl), 0:8 Oliver Tausch (75.), 0:9 Yannik Lindt (80.).

 

Schiedsrichter: Milenko Jukic (Bad Soden) – Zuschauer: 20.

 

 

Herren-Kreisliga A: Nach gut einer halben Stunde ist Schluss in Dombach

Dichtes Schneetreiben  veranlasst den Schiedsrichter  zum  Spielabbruch

SG Aumenau/Villmar führt nach 26 Minuten dank Kapitän Jaick mit 1:0

 

 

VON HELMUT GRIESAND

 

 

SC Dombach – SG Villmar/Aumenau 0:1 abgebrochen

 

Nach 32 Minuten brach Schiedsrichter Egon Antmansky – nach vorheriger Rücksprache mit den beiden Spielführern, Patrick Dörfl (D)  und Alexej Jaick (V/A) – wegen des sehr starken

Schneetreibens die Partie vorzeitig ab, zumal auch keine Linien mehr erkennbar waren.  Bei Spielbeginn hatte noch klares Wetter geherrscht. Doch mit fortlaufender Spielzeit ließen die äußeren Bedingungen kein Weiterspielen mehr zu, weil  der Rasen immer glatter wurde und die Verletzungsgefahr  einfach zu groß war. Bis zum Abbruch verlief  die Begegnung ausgeglichen, gab es kaum ernsthafte Torraumszenen, ehe Alexej Jaick (26.) nach einem Abwehrfehler der Führungstreffer gelang. – Jetzt kommt es zur Neuauflage.

 

Dombach: Fl. Simon, P. Dörfl, Paunescu, Cechol, Kirsch, Fa. Simon Ostertag, Holzhäuser, Lindt, Munsch,

Ben Hadj Ali.

 

Aumenau/Villmar: Wilbert, Gröger, Falk, Dragesser, Jaick, Glaw, Sprenger, Marks, Weil, Faber, Blecker

 

Tor: 0:1 Alexej Jaick (26.)

 

Schiedsrichter: Egon Antmansky (Münzenberg) –-  Zuschauer: 55.

 

Herren-Kreisliga A: SG Oberlahn gelingt die Revanche für Hinspielniederlage

Nach einem Foulspiel: Florian Graßmann scheidet mit Unterkieferbruch aus

Operation in der Zahnklinik. Alle guten Wünsche und eine schnelle Genesung!

 

(28.02.2016) SG Oberlahn – SC Dombach 3:0 (2:0)

 

VON HELMUT GRIESAND

Die nun auf Platz vier stehende SG konnte sich nicht  nur für die 0:2-Hinspielniederlage in Dombach revanchieren, auch die Punktverluste aller Vorderleute ließ im heimischen Lager zusätzlich eitel Freude aufkommen. Auf der anderen Seite verloren die Besucher nicht nur die Begegnung auf dem Hartplatz in Edelsberg, sondern mussten gleichzeitig bitter zur Kenntnis nehmen, dass ihre Nachbarn am unteren Ende der Tabelle erfolgreich waren.

Die erste reelle Chance hatten die Gäste, doch der lauffreudige Fabian Simon zielte aus etwa sieben Metern über das von Björn Zimmermann gehütete Viereck. Nach einem Abspielfehler erlief auf der anderen Seite Christian Kopp das Leder – und es stand urplötzlich 1:0 (10.). Alles schien zeitig für das Heimteam zu laufen, als Spielertrainer Marco Ketter im Anschluss an eine Ecke den zu ihm abgeprallten Ball aus gut 30 Metern einnetzte (19.). Nun wurden aber die Angereisten aktiver. Jens Munsch (20., Drehschuss ging knapp vorbei, 60 Sekunden später klärte SG-Keeper Björn Zimmermann zur Ecke)  ließ klare Möglichkeiten aus. Und Spielertrainer Stefan Ostertag traf danach die Kugel nach einem Eckstoß von Jens Munsch wenige Schritte vor dem Gehäuse nicht richtig. Keine Frage: Dombach (ohne die Feldspieler Oliver Tausch, Michael Maier und  Christian Uhrig) war in dieser Phase „dran“. Doch die beiden letzten “dicken“ Gelegenheiten im ersten Abschnitt hatte die SG Oberlahn: Christian Kopp (39.) und Niklas Georg (41.) touchierten mit ihren Schüssen jeweils das quer liegende Aluminium.  

Gleich nach Wiederbeginn rettete der für den beruflich verhinderten Eric Dörfl im Kasten stehende  Florian Simon mit dem Fuß vor dem einschussbereiten Daniel Heimann (47.), dann lenkte  der aufmerksame Schlussmann  reaktionsschnell einen Schuss von Christian Kopp  mit der Hand aus nächster Nähe zur Ecke (53.). Nach einer Stunde mussten kurz hintereinander David Losacker (SG) und Florian Graßmann (D;  dem Letztgenannten wurde vom Zahnarzt ein Unterkieferbruch diagnostiziert), verletzt vom Platz. Beiden Akteuren wünschen wir  gute Besserung!  Die weiterhin keineswegs  aufsteckenden  Besucher  nahmen im weiteren Verlauf  noch einige Umstellungen vor, verpassten aber trotz stetiger Bemühungen - vor allem durch Fabian Simon (71.) - den Anschlusstreffer. Das alles entscheidende 3:0 für die Hausherren fiel aus heimischer Sicht im richtigen Moment: Marco Cromm, neu ins Match gekommen,  fasste sich ein Herz und überraschte den SC-Hüter  mit einem  „Bogenschuss“ (77.). Der verdiente Ehrentreffer blieb dem Gästeangriff  gegen die massive, kompromisslose SG-Defensive um den schlagsicheren Marco Ketter versagt, weil zu guter Letzt Fabian Simon noch mit einem gut getimten Freistoß an der Querstange  scheiterte (85.). Andererseits verhinderte SC-Hüter  Florian Simon kurz vor dem Abpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Sören Marx ein weiteres Goal durch den erst 20-jährigen Niklas Georg, der eine starke Leistung ablieferte.

 

SG Oberlahn: Zimmermann, Abel, Hardt, Ketter, Losacker, Schäl, A. Dombach, Heimann, Kopp, N. Georg, Heumann (Klapper, Cromm, L. Rücker)

 

SC Dombach: Fl. Simon, Cechol, Paunescu, Holzhäuser, Kirsch, Graßmann, Ostertag,

Fa. Simon, P. Dörfl, Munsch, Ben Hadj Ali (T. Zengeler)

 

Tore: 1:0 Christian Kopp (10.), 2:0 Marco Ketter (19.), 3:0 Marco Cromm (77.)

 

Schiedsrichter: Sören Marx (Friedberg) – Zuschauer: 80. 

 

Herren-Kreisliga A: Nach 45 Minuten führt Weyer 2 schon mit 3:0 Toren

Jens Munsch bringt den SC Dombach nach Wiederbeginn auf 2:3 heran

Stefan Ostertag verpasst 3:3; Christian Uhrig sieht Rot in der 90. Minute

 

VON HELMUT GRIESAND

 

(22.02.2016) SC Dombach – RSV Weyer 2  2:3 (0:3)

 

Mit dem Wind im Rücken waren die Gäste auf dem Kunstrasenplatz in Würges in der  ersten  Hälfte die klar tonangebende Elf. Weyers Zweite legte von Beginn an ein hohes Tempo vor, kombinierte ballsicher und war im Angriff, ob über die Außen oder durch die Mitte,  immer gefährlich. Dass nicht mehr als drei Treffer fielen, war der aufopferungsvoll kämpfenden SC-Defensivabteilung zu verdanken.  An den Toren trifft Keeper Florian Simon, der sich einige Male auszeichnen konnte, keine Schuld. Sehenswert das 3:0 für den RSV, als Andi Petri den Ball mustergültig in den Lauf zum ständig rochierenden Schützen Dennis Wecker gepasst hatte, der blitzschnell einsandte.  Der SCD hatte im ersten Akt nur eine reelle Chance durch Oliver Tausch per abgefälschtem Freistoß (28.). Jens Munsch gelang schließlich kurz  nach Wiederbeginn per  Strafstoß das 1:3  (52.).  Drei Minuten später konnte sich Oliver Tausch auf der linken Seite durchsetzen und zur Mitte flanken, wo Jens Munsch das Leder aus kurzer Distanz nur noch über die Linie zu schieben brauchte. Die beiden schnellen Gegentore zum 2:3 zeigten Wirkung bei den Besuchern, die gegen die nun erstarkte „Heimelf“ nervös wurde.  Der Ausgleich lag in der Luft.  Die größte Chance besaß Spielertrainer Stefan Ostertag, der sich kraftvoll bis in den Strafraum durchgetankt hatte,  mit seinem satten Flachschuss aber das Ziel hauchdünn verfehlte (75.). Im Gegenzug rettete andernseits Fabian Simon im letzten Moment vor dem pfeilschnellen, einschussbereiten Andi Petri. Zu diesem Zeitpunkt war Oliver Tausch (D, 63. – nach einem Foul von Tom Weber im Laufduell) infolge Verletzung nicht mehr auf dem Platz. In der Schlussminute schoss  Liban Mahmud Moham (RSV) noch einen Foulelfmeter über den Kasten. Völlig überzogen war in diesem Zusammenhang die rote Karte des ansonsten guten Schiedsrichters gegen den Verursacher Christian Uhrig (D, 90.). Dieser Meinung war auch RSV-Spielausschussvorsitzender Jürgen Erlemann.

 

SC Dombach: Fl. Simon, Maier, Paunescu, Cechol, Holzhäuser, Graßmann, Ostertag, Uhrig, Uttenweiler, Munsch, Tausch (Fa. Simon, Ben Hadj Ali, Zengeler, Kirsch)

 

RSV Weyer 2: Naumann, Mattersberger, T. Weber, H. Schmitt, Müller, A. Loresch,

Mahmud Moham, M. Weber, Wecker, P. Schmitt, Petri (Sillah, L. Schmidt, Kramm, S. Hönscher, ( Hetterich)

 

Tore: 0:1 Pascal Schmitt (30-m-Schuss in den Winkel), 0:2 Alexander Loresch (29.) ,

0:3 Dennis Wecker (38.), 1:3 Jens Munsch (53., Strafstoß), 2:3 Jens Munsch (56.)

 

Schiedsrichter:  Stefan Menz (Aarbergen) – Zuschauer: 35.

 

Kreisliga A: Kurz vor und nach der Pause schlägt Waldernbach zu

Spitzenreiter führt mit 3:0; Jens Munsch verkürzt per Foulelfmeter

In der Endphase lassen die Platzherren  noch einige Chancen liegen

 

 

 

VON HELMUT GRIESAND

 

 

(06.12.2015) SC Dombach – TuS Waldernbach 1:3 (0:1)

 

 

Einen ersten Warnschuss per Freistoß gab TuS-Spielertrainer Björn Meuer in der 3. Minute ab, das runde Etwas strich aber knapp am Kasten vorbei. Im Gegenzug prüfte Jens Munsch TuS-Keeper Juri Jusmann, der abwehren konnte. Florian Graßmann kam dann einen Schritt zu spät, um den Abpraller zu verwerten.  Bis zur Halbzeit  spielte sich das Geschehen dann überwiegend zwischen den Strafräumen statt. Beide Seiten riskierten wenig, schauten, was der Gegner macht.  Der Tabellenführer versuchte meist mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, bevorzugte dabei die stärkere linke Außenbahn.  Pech für die Besucher, dass  sich Torjäger Kevin Kunz nach einem Kopfballduell mit Patrick Dörfl beim Absprung den Fuß verdrehte und ausscheiden musste (22.) – wie gegen Ende auch sein Gegenspieler. Die beste Chance für die Gastgeber, die meist etwas mehr Zeit benötigten, um aus der Defensive heraus  Offensivaktionen zu starten, besaß Goalgetter Jens Munsch per Kopfball, doch der Pfosten war im Weg  (28.). Dem 0:1 kurz vor dem Wechsel dank Niklas „Kießling“ Zinndorf  ging ein Abwehrfehler von Patrick Dörfl voraus, der sich über seinen Lapsus am meisten ärgerte. Aber auch darüber, dass im ersten Abschnitt seine Vorlagen nicht immer den vorgesehenen Adressaten fanden. Trotzdem war noch lange nichts verloren. Spielertrainer Stefan Ostertag richtete seine Truppe auf nach dem Motto „Jetzt erst recht!“.

 

Doch ein weiterer Rückschlag folgte mit dem  0:2 unmittelbar nach dem Pausentee. Der Schuss von Alen Skrijelj wurde ausgerechnet von Stefan Ostertag unglücklich abgefälscht.  Das Spielgerät war so unerreichbar für Keeper Eric Dörfl, zumal das Leder auch noch vom Innenpfosten  ins  Gehäuse sprang.  Verärgert über die Anerkennung waren die einheimischen Akteure aber vor allem deshalb, weil vor dem Treffer gleich zwei Handspiele hintereinander vom Schiedsrichter nicht geahndet wurden. Wilhelm Scharf erhöhte schließlich aus Gästesicht auf 3:0. Nach  einem Ballverlust von Maximilian Cechol in der Vorwärtsbewegung konnte der  Schütze den weiten Pass aufnehmen und die Kugel anschließend überlegt in die Maschen setzen. In dieser Phase war die SC-Defensive verunsichert, verpassten es die Westerwälder kurzzeitig, noch einmal  nachzulegen.  Als dem erfahrenen TuS-Keeper Juri Jusmann nach einer Stunde ein unnötiges Foulspiel unterlief, verkürzte Jens Munsch per Strafstoß  zum 1:3. Dieser Treffer animierte  den Hausherrn, der  ohne den verletzten Oliver Tausch auskommen musste. Gegen die nervös gewordene, auf einmal zudem sehr tief stehende Abwehr machte die Platzelf nun  verstärkt Druck, erspielte sich mehrere Möglichkeiten (Marco Uttenweiler, Jens Munsch, Stefan Ostertag).  Doch es wollte nichts mehr gelingen.

Mitunter ging es beiderseits etwas ruppig zu, landete ein Akteur auf dem nassen, teils glatten  Rasen unfreiwillig auf dem Boden Nach einem Foulspiel an Wilhelm Scharf (W) hatte der SCler Stefan Ostertag freilich Glück, nur Gelb gesehen zu haben. Trotz aller Bemühungen änderte sich im Endspurt  nichts mehr am Ergebnis. TuS-Trainer Börn Meuer freute sich nach dem Abpfiff über den Dreier wie auch sein mitgereister Vater Helmut   - früher u.a. Mitglied der erfolgreichen Eisbachtaler Sportfreunde: „Wir wussten, dass es nicht leicht sein wird, gegen das erstarkte Platzteam zu punkten“. Stimmt: Der SC Dombach bot eine respektable Leistung, ließ sich aber binnen zehn unaufmerksamen Minuten vom cleveren Spitzenreiter das Fell  über die Ohren ziehen.

 

SC Dombach: E. Dörfl,  P. Dörfl, Paunescu, Cechol, Maier, Graßmann, Ostertag, Uhrig, Simon, Munsch, Ben Hadj  (Uttenweiler, Holzhäuser, L. Heinz)

 

TuS Waldernbach: Jusmann, Drescher, Wagner, Pozimski, Masan, Meuer, Kunz, Reitz, Skrijelj, Scharf, Zinndorf (Johann Götz, Berger, Jürgen Götz)

 

Tore: 0:1 Niklas Zinndorf (42.), 0:2 Alen Skrijelj (47.), 0:3  Wilhelm Scharf (52.),

1:3 Jens Munsch (60., Foulelfmeter)

 

Schiedsrichter: Ralf Stadtfeld (Butzbach)

 

Zuschauer: 40.

 

 

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Quelle: flw24.de

 

29.11.2015
Kategorie: Kreisliga A, Aktuelles
Von: Pressestelle SG Ahlbach/Oberweyer von Yannick Silbereisen

 

Spiel passte sich den Wetterverhältnissen an

 

SG Ahlbach/Oberweyer - SC Dombach 1:3 (0:1) 

Bei unmenschlichen Wetterverhältnissen konnten die Gäste aus Dombach durch Jens Munsch, der einen Querschläger aus den heimischen Abwehrreihen via Kopf ins Tor verwandelte, früh in Führung gehen. Im weiteren Spielverlauf gab es keine Strafraumszenen. Das Spiel plätscherte im Mittelfeld so dahin. Lediglich kurz vor dem Pausenpfiff hätte Calamusa nach schönem Zuspiel von Marcel Demare ausgleichen können, doch konnte Keeper Simon in letzter Not zur Ecke klären.

Kurz nach Wiederanpfiff hätte Kremer mit einem Gewaltschuss gleiches tun können, doch der Ball verfehlte knapp das Gehäuse. Kurz drauf hätte Julien Ludwig es herrichten können, doch ließ der Torwart den Ball abprallen, im zweiten Versuch schaffte man es auch nicht. Nachdem die Meilelf eine 20-minütige Drangphase hatte, waren es dann aber in der 70. Minute die Gäste, die zum 2:0 erhöhten und somit alles unter Dach und Fach brachten. Zehn Minuten später erzielten sie dann das 3:0, dies war jedoch nur noch Formsache. Wenig später konnte Calamusa dann den Ehrentreffer für seine Farben erzielen.

 

SG A/O: Daniel Jeck, Peter Hofmann, Alex Schön, Daniel Reitz, Michael Pötz, Manuel Kremer, Lukas Steioff, Marcel Demare, Giuseppe Calamusa, Steffen Schäfer, Julien Ludwig

(Marc Pierre Jung, Nikola Pirzkall, Oleg Barz, Marc Schönborn, Uwe Steioff)

 

SC Dombach: Florian Simon, Michael Maier, Florian Graßmann, Oliver Paunescu,

Maximilian Cechol, Jens Munsch, Patrick Dörfl, Stefan Ostertag, Oliver Tausch, Fabian Simon, Chiheb Ben Hadj Ali (Klaus Fuhrmeister, Christian Uhrig, Yannik Lindt, Daniel Holzhäuser)

 

Tore: 0:1 Jens Munsch (3.), 0:2 Jens Munsch (70.), 0:3 Maximilian Cechol (80.),

1:3 Giuseppe Calamusa (83.)

 

Schiedsrichter: Ronny Diebel (Breitscheid)

 

Zuschauer: 28

 

Kreisliga A - Halbzeitbilanz, Saison 2015/2016: Das Selbstvertrauen ist gestiegen!

 

Neun Punkte aus den letzten vier Spielen bei 12:3 Toren sind  ein gutes Zeichen

 

Zwischenergebnis: Platz 12 – sechs Siege,  eine Punkteteilung,  zehn Niederlagen

 

VON  HELMUT GRIESAND

 

  • DOMBACH . -  Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, Saison 2014/2015, nahm der SC Dombach den achten Tabellenrang  ein. Zu Buche standen acht  Siege,  zwei Punkteteilungen,  sieben Niederlagen = 26 Punkte. Positiv das Torverhältnis : 41:36.  Erfolgreichster Schütze zur Halbzeit war Oliver Tausch  mit zwölf  „Buden“, gefolgt von Fabian Simon (6). 
  • In der Rückrunde tat sich die seinerzeit von Manfred Klug trainierte Mannschaft dann ungleich schwerer, holte „nur“ noch 14 Zähler (Gesamtbilanz: 12 S /4 R /18  N -  67: 81 Tore, 40 Punkte, Endplatzierung = 13 Rang.  Einsamer SC-Torjäger mit sage und schreibe 20 Treffern war Oliver Tausch.
  • Die Klasse in Richtung B-Liga verlassen mussten der TuS Linter und die SG Selters 2, die beide aber auf dem besten Weg sind, zurückzukehren.

 

  • Am  Stichtag 22. November 2015 fällt die Halbzeitbilanz der Saison 2015/2016 nicht so gut aus:  Platz 12 (6 S, 1 R, 10 N), 19 Punkte, 33:40 Tore. Oliver Tausch führt mit sieben Treffern wieder die Torschützenliste an, dicht  gefolgt von Jens Munsch (6), Spielertrainer Stefan Ostertag (5) und Lukas Heinz (4). Doch es geht aufwärts beim SC Dombach, das zeigen die letzten Ergebnisse.
  • Ein Blick auf  den aktuellen Tabellenstand  offenbart aber auch eines ganz deutlich:         Die weiterhin 18 Mannschaften umfassende Kreisliga A Limburg-Weilburg ist ausgeglichener  geworden. Denn den Vorletzten, Aufsteiger Oberbrechen und den Siebten SG Weilmünster/ Laubuseschbach,  trennen gerade einmal acht Punkte. Im Vergleichszeitraum zum Vorjahr waren das immerhin noch 16 Zähler. Jeder kann (fast) jeden schlagen. Mitunter ist nur die Tagesform ausschlaggebend.
  • Nach den geschossenen Toren (33)  nimmt der SC Dombach – zusammen mit der SG Weilmünster/Laubuseschbach – den sechsten (!) Platz ein. Im Vergleich zu Vorjahr schoss das Team von Stefan Ostertag acht Treffer weniger, kassierte nur vier Tore mehr.  Oft nach Standards, weniger aus dem Spiel heraus.

 

  • Was sagt uns das? Nun, Dombach hat die meisten Spiele nur sehr knapp verloren, weil zum Schluss aus den unterschiedlichsten Gründen einige wichtige Prozente fehlten, um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Einmal abgesehen von zwei herben Niederlagen – bei der Zweiten vom  RSV Weyer (1:7) und beim FCA  in Niederbrechen (2:8) - ging es ansonsten meist ganz eng zu. Beste Beispiele:  Die 0:1-Niederlage bei „Halbzeitmeister“ TuS Waldernbach oder das 0:2 zu Hause gegen den augenblicklichen Zweitplatzierten, dem letztjährigen Kreisliga B-Meister und starken Neuling SG Heringen/Mensfelden, schlug sich die Dombacher Mannschaft bestens, stand aber beim Abpfiff auch mit leeren Händen da. Beim Mitaufsteiger SG Villmar/Aumenau lag der SC Dombach – ohne seinen Spielertrainer Stefan Ostertag - erst mit 0:2 zurück, führte dann bis zehn Minuten vor Schluss mit 3:2, um dann doch noch mit 3:4 den Kürzeren zu ziehen. Dass es auch ganz anders geht, bewies die Truppe jüngst beim geradezu sensationellen 7:0-Kantersieg in Niedertiefenbach sehr eindrucksvoll. Bereits eine Woche vorher (3:1-Heimerfolg im Derby gegen den TuS Eisenbach) schlug das Pendel ins Positive um, kam das  schon verloren geglaubte Selbstvertrauen auf einmal zurück, standen  die Fußballer als Einheit geschlossen auf dem Platz, zeigten Moral.  
  • Auch wenn die höchst ärgerliche,  vermeidbare  1:2-Niederlage in der Nachspielzeit auf dem eigenem Rasenfeld gegen die SG Wirbelau/Schupbach einen kleinen Dämpfer verursachte, warf das die Taunuself nicht aus der Bahn. Denn der 1:0-Sieg zum Vorrundenkehraus bei der SG Weilmünster/Laubuseschbach zeigte sehr  eindrucksvoll,  dass in der Mannschaft genügend Potential steckt, um weiter in der A-Liga bestehen zu können. Erklärtes Ziel bleibt also – ganz klar - der Klassenerhalt!

 

  • Zum Rückrundenauftakt beim letztjährigen KOL-Absteiger  SG Ahlbach/Oberweyer gilt  es für die Schützlinge von Stefan Ostertag, die 1:3-Hinspielniederlage vergessen zu machen. Aber es wird nicht leicht, denn der punktgleiche Nachbar (19 Zähler) möchte sich vor eigenem Publikum ebenfalls vom letzten Tabellendrittel absetzen.

 

Herren-Kreisliga A: Früher Treffer von Oliver Tausch sichert den 1:0-Erfolg

Bei der SG Weilmünster/Laubuseschbach gelingt ein wichtiger Auswärtssieg

Auch Schneegestöber,  Blitz- und Donnerschlag kann dem SC nichts anhaben

 

VON HELMUT GRIESAND

(22.11.2015) SG Weilmünster/Laubuseschbach – SC Dombach 0:1 (0:1)

 

Der Uhrzeiger hatte sich gerade fünfmal gedreht, da lagen die Gäste schon mit 1:0 in Führung. Nach einem abgefälschten Lattentreffer fiel der Ball  regelrecht vor die Füße von Oliver Tausch, der aus dem Hinterhalt  flach vollendete. Nur zwei Minuten später konnte  besagter Oliver Tausch schon für eine Vorentscheidung sorgen, er scheiterte aber am reaktionsschnellen Keeper Dominik Müller, nachdem  dieser von Jens Munsch punktgenau angespielt worden war. Die Ostertag-Truppe war weiter dran, ehe auf der Gegenseite Oliver Ogrizek (22.) freistehend  über den Kasten zielte und so die erste zwingende Gelegenheit  für seine Farben liegen ließ. Dieser Fehlschuss war aber ein positives Signal für die Kombinierten. Nur 100 Sekunden später prüfte Markus Ogrizek erstmals SC- Schlussmann Eric Dörfl.  Diese Attacken schien die Besucher etwas zu verunsichern, das merkte auch Spielertrainer Stefan Ostertag („Jungs, wir müssen wieder etwas mehr tun“). Die beste Möglichkeit vor der Pause, auf 2:0 zu erhöhen, hatte schließlich  Fabian Simon, doch Dominik Müller im SG-Gehäuse konnte im letzten Moment mit dem Fuß klären (38.). In  der ersten Viertelstunde nach dem Kabinengang drückten die Gastgeber verstärkt  auf den Ausgleich, ohne aber SC-Torsteher Eric Dörfl ernsthaft in Verlegenheit bringen zu können.   Die Mitstreiter um Kapitän Hendrik Lehmannn profitierten  im Spiel nach vorne wiederholt durch Dombacher Ballverluste im zentralen Mittelfeld, aber auch in der Spitze. Doch hinten brannte nichts an. Die Viererkette (Patrick Dörfl, Oliver Paunescu, Maximilian Cechol, Michael Maier) war  auf der Hut. SG-Torwart Dominik Müller hielt auf der anderen Seite sein Team im Spiel, als dieser im letzten Augenblick vor Jens Munsch zur Ecke klären konnte. Eine Doublette, als dem zur Pause hereingekommenen  Christian Uhrig  Ähnliches  widerfuhr (64.). In der mit fortschreitender  Dauer beiderseits recht körperbetont geführten Partie ließ der Schiedsrichter auch dann seine Karten in der Tasche, wenn es angebracht gewesen wäre, diese einmal  zu zücken. So kam Oliver Ogrizek (SG)  ungestraft davon, als die spielstarke Nummer 11  vor der Ausführung eines Freistoßes für seine Elf  den Widerpart Patrick Dörfl  beim Mauerstellen attackierte,  der daraufhin zu Boden ging. Nach einer vor den Kasten von Eric Dörfl geschlagenen Flanke von rechts köpfte Oliver Ogrizek  dicht am Ziel vorbei (69.).

In der Schlussphase ging es rauf und runter. Die Gäste  wollten den Sack endgültig zumachen, hatten durch Jens Munsch und Stefan Ostertag  auch zwei gute Möglichkeiten dazu. Als Jens Munsch in der 79. Minute gar getroffen hatte, wollte der Referée beim Anspiel eine Abseitsstellung des Schützen gesehen haben. Zuvor scheiterte auf der Gegenseite der agile Oliver Ogrizek an SC-Torwart Eric Dörfl  (73.). Turbulent, ja spannend und aufregend verlief das Finish, das  im Schneegestöber ausgetragen wurde. Zweieinhalb Minuten vor dem regulären Ende sorgte ein Blitz- und Donnerschlag -  wie aus heiterem Himmel  - noch für eine kurzzeitige Unterbrechung, ehe der Schiedsrichter ein Einsehen hatte und die Begegnung  abpfiff. Dombachs Akteure und die mitgereiste Fans konnten danach den knappsten aller Siege bejubeln, während die Hausherren sichtbar die Köpfe hängen ließen.

 

SG Weilmünster/Laubuseschbach: Müller, Jung, Kirsch, Hartmann, Zuth, Lehwalder,

H. Lehmann, Osburg, M. Ogrizek, O. Ogrizek, St. Lehmann (Saliev)

SC Dombach: E. Dörfl, P. Dörfl, Paunescu, Cechol, Maier, Graßmann, Ostertag, Simon,

Ben Hadj Ali, Munsch, Tausch (Uhrig)

 

Tor: 0:1 Oliver Tausch (5.) - Schiedsrichter: Daniel Usleber (Wetzlar)  - Zuschauer: 65.

 

 

 

Herren-Kreisliga A: In der Nachspielzeit fällt das 2:1-Siegtor für den Gast

SG Wirbelau/Schupbach führt 1:0, Oliver Tausch gleicht postwendend aus

Spielertrainer Stefan Ostertag trifft beim Stande von 1:1 nur die Querlatte

 

VON HELMUT GRIESAND

 

(15.11.2015) SC Dombach - SG Wirbelau/Schupbach 1:2 (0:0)

 

Im ersten Durchgang, die torlos verlief, passierte nicht viel in den Strafräumen. Beide Teams agierten souverän, ließen die Stürmer nicht entscheidend zum Abschluss kommen. Jedenfalls  gab es nicht Aufregendes zu notieren. Auf  heimischer Seite versuchte Stefan Ostertag  mit einem Distanzschuss sein Glück, verpasste aber das Ziel  knapp (22.). Kurz darauf musste der Spielertrainer, leicht angeschlagen, das Feld räumen, kam aber im zweiten Akt wieder.  Er machte Daniel Holzhäuser Platz,  der bereits in der Zweiten mitgewirkt hatte.  Die einzige und zugleich beste Chance, die SG Wirbelau/Schupbach vor der Halbzeit  in Front zu schießen, hatte der vom FSV Braunfels gekommene Patrick Seip. SC-Hüter Eric Dörfl war aber aus seinem Kasten geeilt, konnte beherzt klären (40.). Ansonsten verlief das Duell  lange Zeit zu statisch, war somit beiderseits leicht durchschaubar. Es fehlte der Spielwitz und Druck hinter den Aktionen.

Aber dann: Gleich nach  Wiederbeginn konnte SC-Angreifer Jens Munsch seine Bewacher abschütteln, lief allein in den 16er, konnte aber den aus seinem Kasten geeilten Jonas Hautzel nicht überlisten. Entschlossen holte der Zerberus dem Stürmer das Spielgerät vom Schlappen, vereitelte so die bis dahin beste Möglichkeit der Platzherren (51.). In der Folgezeit wogte die Partie hin und her, bis der eingewechselte Patrick Pfeiffer – dem schon in der Reserve ein Hattrick gelungen war -  seine Farben in Führung schießen konnte (74.). Aber bereits im Gegenzug verwandelte Oliver Tausch einen an Jens Munsch verwirkten Foulelfmeter  zum 1:1-Ausgleich. Jetzt wurde es endlich munterer;  beide Seiten bauten Druck auf, wollten die Entscheidung. Dombach war dabei näher dran. Pech hatte vor allem Stefan Ostertag (D, 79.) mit einem Lattentreffer,  unmittelbar davor trudelte  die Kugel dicht am Tor vorbei ins Aus. In der 87. Minute wechselte die Heimelf den kopfballstarken Lukas Heinz ein, zumal sich die  Standards häuften. Doch  das Siegtor fiel vis à vis.  Es lief bereits die 91. Minute (!).  Nach einem langen Pass eilte SC-Keeper Eric Dörfl aus dem Kasten,  versuchte im Luftkampf zu klären, wurde bei der Abwehr bedrängt. Der Ball sprang anschließend unmittelbar vor dem Kasten auf,  Maximilian Cechol versuchte noch, vor Patrick Seip zu klären,  aber vergeblich. Aus kurzer Distanz  drückte die Nummer 11 das Objekt der Begierde  ins Netz.  Jubel bei den Kombinierten, Niedergeschlagenheit bei den Einheimischen, die verpassten, wenigstens einen Punkt im Land zu behalten.  In der letzten Saison endeten die Aufeinandertreffen übrigens auch mit 2:1, wobei jede Mannschaft einmal siegte. Jetzt war die SG wieder an der Reihe…

 

SC Dombach: E. Dörfl, P. Dörfl, Cechol, Paunescu, Maier, Graßmann, Ostertag, Simon,

Ben Hadj Ali, Munsch, Tausch (Holzhäuser, L. Heinz)

 

SG Wirbelau/Schupbach: Hautzel, A. Zöller, P. Störzel, Y. Zöller, S. Pfeiffer, J. Gruber, Röttelbach, Greune, Seip, Bördner, Stöhr (P. Pfeiffer, Hauss, M. Pfeiffer)

 

Tore: 0:1 Patrick Pfeiffer (74.), 1:1 Oliver Tausch (75., Foulelfmeter), 1:2 Patrick Seip (90.+1)

 

Schiedsrichter: Rudolf Richter (Weilmünster)  - Zuschauer: 80

 

Quelle: Weilburger Tageblatt vom 8.11. 2015

 

 

SC Dombach setzt Ausrufezeichen

FUSSBALL 7:0-Sieg beim VfR Niedertiefenbach

LIMBURG-WEILBURG In der Fußball-A-Liga hat der SC Dombach (7:0 beim VfR Niedertiefenbach) am Samstagnachmittag ein Ausrufezeichen im Kampf gegen den Abstieg gesetzt. Die SG Weilmünster/Laubuseschbach gewann knapp mit 2:1 gegen die SG Ahlbach/Oberweyer.

A-LIGA

 VfR Niedertiefenbach - SC Dombach 0:7 (0:4): Das Ergebnis spricht Bände und erzählt die ganze Geschichte des Spiels. Niedertiefenbach erwischte einen rabenschwarzen Tag, während Dombach nahezu alles gelang. Bereits zur Pause stand es nach Treffern von Stefan Ostertag (10.), Florian Graßmann (18.), Fabian Simon (25.) und Chiheb Ali Ben Hadji (43.) 0:4, während auf der Gegenseite nur Benedikt Keil ein Ausrufezeichen mit einem Lattentreffer setzte. Zu allem Überfluss wurde ein Treffer von Helmut Sarges nach schnell ausgeführtem Freistoß von Adrian Heymann nicht anerkannt. Ob das den Spielverlauf geändert hätte, darf im Nachhinein bezweifelt werden. Auch nach der Pause ließ die Heimelf die Tür in der Defensive weit offen und lud zu weiteren Gegentreffern ein. Zweimal Jens Munsch (56. und 80.) und Michael Maier (75.) bauten den Vorsprung aus. Pech hatte Maximilian Cechol bei einem Lattentreffer. "Ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg für die Gäste", musste VfR-Berichterstatter Jörg Leber zugeben.

Niedertiefenbach: Brühl, Kauss, K. Schenk, Orth, Gräf, Speth, Mink, Keil, Schoth, Heymann, Sarges. (Schäfer, H. Schenk, Schaus).

Dombach: E. Dörfl, Maier, Paunescu, Cechol, Munsch, P. Dörfl, Ostertag, Tausch, Simon, Graßmann, Ben Hadji Ali. (Holzhäuser, Zengeler, Lindt)

 

Dombachs 7:0-Erfolg  beim VfR Niedertiefenbach geht in die Geschichte ein

 

Bisher höchster Sieg während  der Zugehörigkeit in der Fußball-Kreisliga A

 

Beim zweiten Aufstieg 2011/2012 in die A-Liga siegt die Erste sogar mit 15:2

 

 

 

 

 

VON HELMUT GRIESAND

 

 

DOMBACH  . - Das spektakuläre 7:0 beim VfR Niedertiefenbach ist der  höchste Sieg des SC Dombach in der  Fußball-Kreisliga A. Für die ansonsten heimstarken Niedertiefenbacher war es zugleich die höchste Niederlage auf dem neuen, Anfang August 2012 eingeweihten Kunstrasenplatz. Auch auf dem vorherigen Hartplatz sind es sicher viele Jahre her, wo Niedertiefenbachs Fußballern - im letzten Jahr aus der Kreisoberliga abgestiegen – ähnliches Unheil widerfahren ist.

 

In der Saison 2011/2012 stieg der SC Dombach als Vierter (nach anschließenden 4:2 und 6:3- Siegen in den Relegationsspielen gegen den TuS Drommershausen)  zum zweiten Mal in die  Kreisliga A Limburg-Weilburg auf.  In der Runde zuvor gelang Dombachs Erste auf eigenem Rasen gegen die Zweite vom  SC Niederhadamar der bislang höchste Sieg (15:2). Bekanntlich  hat der SC Niederhadamar inzwischen  mit der Spvvg. Hadamar fusioniert und ist in den SV Rot-Weiß Hadamar aufgegangen.  Jonas Gangl (33), Lars Schallert (25) und Jens Munsch (21) schossen seinerzeit das Gros der insgesamt 108 Treffer (bei 75 Gegentoren).

 

Beim vorangegangenen  B-Liga-Titelgewinn 2002/2003 – verbunden mit dem folgenden ersten Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A Limburg-Weilburg - kam Olaf Kühnemann  auf  beachtliche 50 Treffer,  war damit bester Schütze in der heimischen Region. Dombach musste damals leider nach zweijähriger Zugehörigkeit der A-Liga  wieder Valet sagen.

 

Den absoluten Vogel schoss Dombachs Zweite freilich am 26.10.2009 zu Hause  gegen den FV Weilburg 2  (Reserverunde Kreisliga C)  ab. Am Ende  hieß es sage und schreibe 27:1  (!).  Erstaunliche Schlussbilanz: 84 Punkte, 184:28 Tore. Ernst Krumpholz (seit seiner Heirat trägt er den Nachnahmen Siegmund)  erzielte in dieser Partie alleine 12 Treffer.

Insgesamt kam er in jener Saison 2009/2010 auf 69 Tore – bisher unerreicht! Dabei konnte Ernst Siegmund, der seit kurzem in der dritten Mannschaft des  FCA Niederbrechen wieder auf Torjagd geht,  in der vorgenannten  Runde  nicht einmal alle Begegnungen bestreiten. 

 

In der Saison 2009/2010 wurden sowohl die 2. Mannschaft (Reserven Kreisliga C) also auch die 1. Mannschaft (Kreisliga C Limburg-Weilburg) Meister in ihren Klassen.  Mit 82 Punkten lag Titelgewinner SC Dombach weit vor dem Tabellenzweiten, SV Arfurt (70 Zähler).

 

Somit gelang erstmals in der Vereinsgeschichte sogar das „Double“.

 

 

Herren-Kreisliga A: Der erste Saison-Auswärtssieg fällt gleich üppig aus

Beim 7:0-Erfolg in Niedertiefenbach zeigt Dombach eine klasse Leistung

Munsch (2), Ostertag, Graßmann, Simon, Ben Hadj Ali und Maier treffen

 

(07.11.2015) VfR Niedertiefenbach – SC Dombach 0:7 (0:4)

 

VON HELMUT GRIESAND

 

Sieben auf einen Streich – wär hätte gedacht, dass  ausgerechnet der SC Dombach mit seinem ersten Auswärtssieg (7:0) der Saison den Gastgebern zugleich die höchste Heimniederlage auf ihrem Anfang  August 2012 eingeweihten Kunstrasenplatz beibringen würde?  Nach dem 3:1-Erfolg auf eigenem Rasen gegen den TuS Eisenbach vor einer Woche hat die Mannschaft von Spielertrainer Stefan Ostertag das beim Derby wieder gewonnene Selbstvertrauen mit in den Beselicher Ortsteil genommen. Und das in einer Weise, die wirklich beeindruckte. Schon nach vier Minuten setzte Stefan Ostertag, Dreh- und Angelpunkt seiner Truppe, eine erste Duftmarke, zielte nur knapp am VfR-Kasten vorbei. Nur wenig später  war er dann zur Stelle, um den flach hereingegebenen Ball -  nach einem  Freistoß von Kapitän Oliver Tausch – unhaltbar im Viereck zu versenken.  Die überraschten Gastgeber drängten auf den Ausgleich, kombinierten auch zügig, doch im Abschluss haperte es.  Besser und unkomplizierter machten es die Angereisten: Fabian Simon schickte so mit einem langen Pass Florian Graßmann auf die Reise, der behielt die Nerven und zirkelte das Spielgerät zwischen Torwart Jonas Brühl und dem rechten Pfosten ins Netz (18.).  Und es ging munter weiter. Eine Vorlage von Chiheb Ben Hadj Ali kam punktgenau zu Fabian Simon – und der ließ sich nicht zweimal bitten: 3:0 für Dombach – nach nur 25 Minuten! Danach wurde SC-Keeper Eric Dörfl erstmals von Helmut Sarges auf die Probe gestellt (27.), ehe ihm  Fortuna Pate stand, als 60 Sekunden später Benedikt Keil nur den Pfosten anvisiert hatte. Die SC-Viererkette mit Patrick Dörfl, Oliver Paunescu, Maximilian Cechol und Michael Maier war stets gefestigt, auch wenn SC-Mittelfeldakteur Stefan Ostertag seine Spieler ermahnte:  „Wach sein, wir ruhen uns nicht aus!“ Bevor Chiheb Ben Hadj Ali noch vor der Pause das beruhigende 4:0 für seine Farben gelang, hatte der VfR durch  Adrian Heymann (per Freistoß, den Eric Dörfl entschärfte) und Benedikt Keil Möglichkeiten für die Hausherren ausgelassen. Auf der anderen Seite konnte Niedertiefenbachs Hüter Jonas Brühl zweimal in höchster Not Jens Munsch und Florian Graßmann am Einschuss hindern (30., 42.).

Beide Teams griffen übrigens überwiegend über die linke Außenbahn an. Antreiber war hier vor allem Helmut Sarges, der nie in seinen Bemühungen  nachließ, auch als Dombach dank Jens Munsch – nach Vorarbeit von Fabian Simon – auf 5:0 erhöht hatte (56.). Unmittelbar davor hatte SC-Spielführer Oliver Tausch das Feld für eine Auszeit verlassen und Daniel Holzhäuser Platz gemacht.  Der offensiv ausgerichtete  Kai Speth, neben Helmut Sarges zweiter Aktivposten im Team der insgesamt enttäuschenden Gastgeber, hätte vielleicht der VfR-Defensive mehr Stabilität verleihen können. Während sich der VfR in der gut gestaffelten SC-Abwehr festrannte,  vorbei zielte oder in Keeper Eric Dörfl seinen Meister fand,  waren die effektiv zu Werke gehenden Gäste weiterhin sehr rege  im Spiel nach vorne. Erst traf Abwehrchef Maximilian Cechol  per Freistoß nur den Querbalken (72.), dann gelang Außenverteidiger Michael Maier nach einem wahren Angriffswirbel  und ´mehrfach abgeprallten Bällen mit dem 6:0 sein erstes Vereinstor.  Damit nicht genug: Jens Munsch – nach toller Vorarbeit von Fabian Simon  - setzte schließlich in der 80. Minute den 7:0-Schlusspunkt in einer fairen Begegnung, in der Dombach eine überzeugende, geschlossene Mannschaftsleistung ablieferte. Die letzte Chance, das Ergebnis noch höher zu schrauben,  bereitete der wieder hereingekommene Oliver Tausch vor, als er von der Grundlinie aus die Lederkugel flach  vor das Tor schlagen konnte,  Jens Munsch seine Hereingabe aber ganz knapp verpasste.  Eine souveräne Leistung bot übrigens der Schiedsrichter.

 

VfR Niedertiefenbach: Brühl, Kauss, Schenk, Orth, Gräf, K. Speth, Mink, Keil, Schoth, Heymann, Sarges (Schäfer)

 

SC Dombach: E. Dörfl, Maier, Paunescu, Cechol,  P. Dörfl, Simon, Ostertag, Graßmann,

Ben Hadj Ali, Munsch, Tausch (Holzhäuser)

 

Tore: 0:1 Stefan Ostertag (10.), 0:2 Florian Graßmann (18.), 0:3 Fabian Simon (25.),

0:4 Chiheb Ben Hadj Ali (43.), 0:5 Jens Munsch (56.), 0:6 Michael Maier (75.),

0:7 Jens Munsch (80.).

 

Schiedsrichter: Bülent Eris (Friedrichsdorf) – Zuschauer: 65.

 

 

Herren-Kreisliga A: Am nächsten Samstag wartet Niedertiefenbach auf  den SCD

Der verdiente 3:1-Derbsieg gegen Eisenbach stärkt ganz sicher das Selbstvertrauen

Oliver Paunescu, Stefan Ostertag sowie Jens Munsch „drehen“ den  0:1-Rückstand

 

 

(01.11.2015) SC Dombach – TuS Eisenbach 3:1 (2:1)

 

VON HELMUT GRIESAND

 

Kampf war Trumpf im Lokalderby. Ein Schönheitspreis wurde im Abstiegsduell nicht vergeben.

Im ersten Akt  hatten die Besucher leichte Feldvorteile, waren schneller im Umschalten von

Abwehr auf Angriff. Doch die Offensive  vermochte sich nicht entscheidend durchzusetzen. So

musste  für den Führungstreffer ein Freistoß  herhalten, den Kapitän Thilo Süßmann mit einem

satten Schuss erzielte.  Der Ball  prallte von der Unterkante der Latte hinter die Linie – und

Dombachs  Torhüter Eric Dörfl, der ansonsten eine ordentliche Leistung ablieferte,  hatte das

Nachsehen. Doch die Platzelf konnte schon wenig später die Partie dank Oliver Paunescu und

Stefan Ostertag  „ drehen“ und  so mit einem 2:1-Vorsprung in die Pause gehen. Der  1:1-

Ausgleich  fiel im Anschluss an einen Freistoß, als die Lederkugel über Umwegen beim

aufgerückten Abwehrrecken Oliver Paunescu landete, der kurzentschlossen aus dem Hinterhalt

flach vollendete. Auch den SC-Führungstreffer besorgte Spielertrainer Stefan Ostertag

auf nahezu kongruente Weise und machte sich damit selbst das schönste Geburtstagsgeschenk

an diesem 1. November.

 

Im zweiten Durchgang zielte gleich Eisenbachs Marco Leus längs am Kasten von Eric Dörfl

vorbei (53.). Doch das sollte es auch schon fast gewesen sein. Danach passierte nicht mehr viel

Ernsthaftes im 16er  der Heimelf. Denn die SC-Viererkette mit Michael Maier, Maximilian

Cechol, Oliver Paunescu und Patrick Dörfl waren nicht nur auf der Hut, sondern schalteten sich

jetzt zudem stärker in die eigene Offensive ein. Und was doch einmal durchkam, war eine

sichere Beute von SC.Zerberus Eric Dörfl. Auf der anderen Seite notierte der Chronist dagegen  

gleich mehrere Hochkaräter für das Heimteam.  So, als Oliver Tausch – nicht verfolgt - auf 

Keeper Tobias Kaiser zulief,  dann aber Nerven zeigte und das Ziel verfehlte (55.).  Die Gastgeber

rochen Lunte,  wollten es wissen, konnten  aber weitere glasklare Chancen durch Jens Munsch

(75.), Fabian Simon (80.) und wieder Oliver Tausch  (89.) nicht in Zählbares ummünzen. Jens

Munsch  war aber kurz zuvor schon für den ganz in Rot aufgelaufenen Hausherrn das beruhigende

3:1 gelungen (83.). Fabian Simon, überall zu finden, hatte von rechts einen Eckball vor das TuS-

Gehäuse geschlagen und punktgenau den Kopf des Schützen getroffen, der am höchsten

gesprungen war.  Dem Gast, der sich zwar bis zum Ablauf in die fünfminütigen Verlängerung

(wegen einiger Unterbrechungen nach Foulspielen) weiter bemühte, aber über weite Strecken

enttäuschte, blieb beim Abpfiff nur Resignation. Der verletzte Nick Erwe wurde bei Eisenbach

arg vermisst. Ohne seinen Torjäger ist der TuS-Sturm doch sichtbar geschwächt. Diese

Feststellung soll aber aufgrund der Leistungssteigerung in Halbzeit zwei den verdienten

Sieg der Dombacher keinesfalls schmälern, zumal auch der SC   – wie diesmal und zuletzt

leider so oft – immer wieder in wichtigen Partien auf Stammkräfte verzichten und das Team

somit oft gleich auf mehreren Positionen verändern musste.

 

SC Dombach: E. Dörfl, Maier, Paunescu, Cechol, P. Dörfl, Ostertag, Graßmann, Uhrig, Tausch, Munsch, Simon

(Ben Hadj Ali, Holzhäuser)

 

TuS Eisenbach: T. Kaiser, Schnabel, Hilt, R. Gautsch, Trabona, Süßmann, G. Kaiser, Cinar, Baumann, Siebig, Leus (Lehr, K. Simon)

 

Tore: 0:1 Thilo Süßmann (35., Freistoß), 1:1 Oliver Paunescu (39.), 2:1 Stefan Ostertag

(41.), 3:1 Jens Munsch (83., Kopfball nach Ecke)

 

Schiedsrichter: Stefan Zentner (Butzbach) – Zuschauer: 75

 

Quelle: flw24

 

25.10.2015
Kategorie: Kreisliga A, Aktuelles
Von: Pressestelle FCA Niederbrechen von Tim Schneider

Der FCA Niederbrechen

schießt aus allen Rohren

 

FCA Niederbrechen - SC Dombach 8:2 (5:0)

Nach der Niederlage letzte Woche in Waldernbach wollten die Alemannen diese Woche vor heimischem Publikum drei Punkte einfahren.

Die Hausherren starteten dementsprechend furios und gingen bereits nach drei Minuten in Führung. Max Eichwald stand goldrichtig und traf aus kurzer Distanz. Nur kurze Zeit später hatte Dombach die Chance das Spiel wieder auszugleichen, doch FCA Torwart Yannik Schneider kratzte einen Kopfball von der Linie. In der 15. Minute erhöhte dann Tillmann Stillger per direkt verwandelten Freistoß auf 2:0. Nur zwei Minuten später erhöhte Tobias Schneider den Vorsprung auf drei Tore. Mit einem schönen Schuss von der Strafraumkante ließ er Gäste Schlussmann Eric Dörfl keine Chance. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit waren die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft und kontrollierten das Geschehen über weite Strecken. Kurz vor der Halbzeit wiederholte Tillmann Stillger sein Kunststück aus der Anfangsphase. Mit einem weiteren stark getretenen Freistoß erhöhte er noch vor der Pause auf 4:0. Der FCA hielt das Tempo weiter hoch und erzielte durch den spritzigen Schwarz sogar noch das 5:0.

Nach Wiederanpfiff war etwas die Luft aus der Partie und das Spielgeschehen fand größtenteils im Mittelfeld statt. So dauerte es bis zur 65. Minute bis wieder was Erwähnenswertes geschah. Nach einer Ecke landete der zweite Ball bei Benjamin Born und dieser jagte diesen in den Winkel. Danach verflachte das Spiel erneut und Torraumszenen waren Mangelware. In der 75. Minute gelang den Gästen aus Dombach der erste Treffer. Einen schön vorgetragenen Konter vollendete Fabian Simon mit dem Tor zum 6:1. Kurze Zeit später schlug der FCA erneut in Form von Patrick Schwarz zu. Einen Schuss von Tobias Schneider konnte Gästekeeper Eric Dörfl nicht festhalten, den Abpraller verwertete Schwarz außer kurzer Entfernung. Für das schönste Tor des Tages waren jedoch die Gäste zuständig. Einen Freistoß aus 30 Meter schoss Oliver Tausch genau in den Winkel. Den Schlusspunkt einer sehr unterhaltsamen Partie setzte Jeremias Schneider mit dem Tor zum 8:2.

Mit diesem überzeugenden Sieg fährt der FCA Niederbrechen immens wichtige drei Punkte ein und ist nun bereit für das Spitzenspiel nächste Woche in Oberlahn. 

 

FCA: Y. Schneider, Zenz, Huber, Kentzia, J. Schneider, Stillger, Schermuly, Ludwig, Schwarz, T. Schneider, Eichwald (Frei, Königstein, Born)

 

SCD: E. Dörfl, Maier, Uhrig, Paunescu, Cechol, Munsch, P. Dörfl, Ostertag, Tausch, Simon, Hannappel (Zengeler, Ben Hadj Ali)

 

Tore: 1:0 Eichwald (3., abgefälscht), 2:0 Stillger (15.), 3:0 T. Schneider (17.), 4:0 Stillger (40.), 5:0 Schwarz (43.), 6:0 Born (65.), 6:1 Simon (75.), 7:1 Schwarz (78.), 7:2 Tausch (85.),

8:2 J. Schneider (90.)

 

Schiedsrichter: Dietmar Gillmann (Butzbach)

 

Zuschauer: 100

 

Herren-Kreisliga A: Oliver Tausch bringt die Gastgeber bereits früh in Führung

Limburg 07 gleicht per Strafstoß aus und geht nach 70 Minuten erstmals in Front

Erneuter Foulelfmeter (90+3) beendet die letzten Zweifel am verdienten Gästesieg

 

 

(17.10.2015) SC Dombach – VfR 07 Limburg  1:3 (1:1)

 

 

VON HELMUT GRIESAND

 

 

Der Vierte aus der Kreisstadt  verließ als verdienter Sieger den gut bespielbaren Rasenplatz, auch wenn zwei der drei Treffer per Foulelfmeter zustande kamen. Die Heimelf ging zwar schon nach vier Minuten dank einem Alleingang von Oliver Tausch, der auch noch Torwart Victor Rushanov gekonnt umspielte,  in Front, hatte dann aber Pech, dass  Außenverteidiger Benedikt Günster (11.) verletzungsbedingt ausgetauscht werden musste und dadurch Unruhe aufkam. Für ihn kam sein Bruder Sebastian Günster, der allerdings die rechte Außenbahn einnahm.  In der 20. Minute zögerten Limburgs Abdullah Tekdas und Ibrahim Celik vor dem heimischen Kasten zu lange beim Abschluss. Ähnliches konnte man im weiteren Verlauf noch öfters feststellen, wollten die Angereisten mitunter das Leder förmlich ins Gehäuse tragen, anstatt zeitiger den Abschluss zu suchen.  Als schließlich SC-Spielertrainer Stefan Ostertag ein Foulspiel gegen Ibrahim Celik kurz hinter der Strafraumlinie unterlief und die Domstädter durch ihren Besten, Said Silakhori, egalisieren konnten, nahm die 07er Dominanz zu (25.).  Aus der Abwehr heraus wurde das Spielgerät  flach über viele Stationen gekonnt nach vorne getragen. Dass die Mannschaft nicht schon früher das Duell drehen konnte, lag neben der soliden SC-Defensive auch daran, weil  nicht selten  im richtigen Moment  ein Haken zu viel geschlagen wurde.  Somit musste  sich Dombachs Schlussmann Eric Dörfl kaum einmal richtig strecken. Denn entweder wurden die Schüsse vorher abgeblockt oder verfehlten schlicht und ergreifend ihr Ziel.

Im zweiten Akt erhöhten die 07er das Tempo gegen eine Platzmannschaft, die weiterhin in der Vorwärtsbewegung viele Fehlpässe -  auch auf engstem Areal -  produzierte und somit der Sascha-Merfels-Truppe, oftmals  einen Tick schneller am runden Etwas,  ungewollt in die Karten spielte. Freilich wurde von diesen vorrübergehend das Leder nicht -  wie lange Zeit vorher – flach am Boden gehalten, wo sie viel wirkungsvoller agierten, sondern auf einmal kurzzeitig in höheren Sphären operiert.  Unmittelbar, nachdem Andreas Fiebertshäuser ein Treffer wegen Abseits aberkannt worden war (69.), gelang dem schnellen, geschmeidigen und trickreichen Said Silakhori schließlich das 2:1-Führungstor für die Besucher, wobei sein Schuss noch von Maximilian Cechol abgefälscht wurde. Danach rafften sich die Gastgeber (warum nicht schon früher?) noch einmal auf.  Schade, dass zu diesem Zeitpunkt Patrick Dörfl infolge Verletzung schon draußen  war, denn er hätte im Finish der Offensive noch einmal positive Impulse verleihen können.  Dennoch hatten der nun  in den Sturm gehende  Abwehrchef Maximilian Cechol und Flügelmann Jan Hannappel (Oliver Tausch wechselte hinter die Spitzen) noch die Möglichkeit, zum 2:2 auszugleichen. Aber auch mehrere Ecken brachten nichts mehr ein. Dabei war die VfR-Abwehr etwas nervös geworden. Aber auch Said  Silakhori ließ auf der anderen Seite vor seinem weiteren Strafstoßtor zum 3:1-Endstand in der Nachspielzeit noch zwei dicke  Gelegenheiten gegen einen Partner liegen, der kämpferisch dagegen hielt, dem aber – wie zuletzt öfters feststellbar – die entscheidenden Prozente fehlten, um auch zu punkten. Da war der technisch und spielerisch versierte Sieger, wenngleich es lange Zeit dauerte, die Partie noch zu drehen,  qualitativ doch aus einem anderen Holz geschnitzt.

 

SC Dombach: E. Dörfl, B. Günster, Cechol, T. Zengeler, Holzhäuser,  Ostertag, F. Simon, P. Dörfl, Ben Hadj Ali, Tausch, Hannappel (Uhrig, S. Günster, Paunescu)

 

VfRLimburg 07: Rushanov, Merfels, John, Silakhori, Goliasch, Katik, Celik, Evirgen, Held, Lang, A. Tekdas (Fiebertshäuser, Weldert, D. Tekdas)

 

Tore: 1:0 Oliver Tausch (4.), 1:1 Said Silakhori (25., Foulelfmeter, von Stefan Ostertag verursacht),

1:2 Said Silakhori (70., abgefälscht), 1:3 Said Silakhori (90. +3, Foulelfmeter von Daniel Holzhäuser verwirkt).

 

Schiedsrichter: Walter Rademacher (Kriftel)  - Zuschauer: 40.

 

 

Das Spiel der Reserven zwischen Dombach II  und VfR 07 Limburg II wurde von der Heimelf wegen Mannschaftsschwierigkeiten abgesagt. Die Punkte gehen kampflos an VfR Limburg 07 II.

 

Herren-Kreisliga A: Erneut wirft ein Standard  SC Dombach mit 0:1 zurück

Als das Ostertag-Team nach der Pause „dran“ ist zu egalisieren, passiert es

Wieder ist Süleyman Gezici zur Stelle und macht mit dem 2:0 den Sack zu

 

(08.10.2015) Lindenholzhausen - SC Dombach 2:0 (1:0)

 

VON HELMUT GRIESAND

Unter Flutlicht verließ nach 90 Minuten die Heimelf  als Sieger den Kunstrasenplatz. Den Gastgebern reichte eine Standardsituation zunächst zur Führung: Abwehrchef Dominik Schmitt hatte vom Mittelkreis aus einen Freistoß vor das von Eric Dörfl gehütete Tor geschlagen, dabei den Kopf von Süleyman Gezici getroffen, von wo aus das Spielgerät ins Gehäuse flog. Die um ihn platzierten SC-Abwehrspieler vermochten nicht einzugreifen. Man schrieb die 38. Minute. Bis dahin hatte es nur eine erwähnenswerte Szene auf Seiten der Gastgeber gegeben, als SC-Keeper Eric Dörfl eine von Oguzhan Özel vor das Gehäuse geschlagene Ecke mit einiger Anstrengung über die Querlatte lenken konnte. Die einzige Möglichkeit im ersten Abschnitt für die Besucher hatte Lukas Heinz, als er von links gezielt durch die Schnittstelle angespielt worden war, dann aber das Leder über den Kasten von Sebastian Schmitt ballerte (17.).  Überhaupt: Der groß gewachsene Zerberus nötigte offenbar durch seine blanke Anwesenheit zwischen den Pfosten den gegnerischen Angreifern größten Respekt ab, denn für ihn gab es nur wenig zu tun. Das lag auch daran, dass beim kopfballstarken und schlagsicheren Abwehrchef mit der Rückennummer 5, Dominik Schmitt, schon oft genug Endstation war. Dombach machte überhaupt den Fehler, zumindest im ersten Abschnitt zu viel durch die Mitte anzugreifen, anstatt – wie später – die Außenpositionen intensiver  in das Geschehen mit  einzubeziehen. Bis zum Pausentee spielte sich das Duell meist zwischen den  Strafräumen ab, weil auch die solide Gästedefensive um Benedikt Günster, Oliver Paunescu und Michael Maier nicht viel zugelassen hatte. So richtig erwärmen konnte die Partie im ersten Durchgang   kaum. Das Bemühen  war zwar da,  doch so manche gut gemeinte Aktion blieb Stückwerk, weil in letzter Konsequenz unvollendet.

Im zweiten Akt – in der 27. Minute war bei den Besuchern Oliver Tausch für den mit einer Verletzung ausgeschiedenen Jens Munsch gekommen – drängte die Stefan- Ostertag-Elf auf den Ausgleich. Der Spielertrainer selbst musste wegen einer Erkrankung passen, brachte mit Daniel Holzhäuser einen laufstarken Akteur auf den Platz. Doch die erste Chance hatten die Gastgeber: Smiseks Schuss konnte SC-Hüter Eric Dörfl jedoch mit dem Fuß abwehren (48.). Die Angereisten zeigten im weiteren Verlauf durchaus schön angelegte Kombinationen, nur im Abschluss haperte es weiterhin. Entweder wurde zu lange gezögert und so von TuS-Seite aus geblockt oder der letzte zielführende Ball fand nicht den Weg zum Mitspieler.  Als im Finish  Oliver Paunescu aus taktischen Gründen das Abwehrzentrum gegen Tim Zengeler verließ und mit Patrick Dörfl mehr Druck nach vorne gemacht werden sollte, unterlief dem eingewechselten Co-Trainer Tim Zengeler bei einem TuS-Konterangriff ein  Abwehrfehler, den  Süleyman Gezici  - nach Kramm-Zuspiel - im Stile eines echten Torjägers überlegt zum alles entscheidenden 2:0-Endstand (80.) ausnutzte. Die Möglichkeit, noch  wenigstens den Anschlusstreffer zu erzielen, verpasste Lukas Heinz gegen Keeper Sebastian Schmitt (88.), der das Spielgerät blitzschnell unter sich begrub. „Ein ‚dreckiger‘ Sieg und somit drei Punkte, die man als Heimmannschaft aber gerne mitnimmt“, so das deutliche Urteil der  TuS-Pressestelle. Nur: Dombach – wieder mit einer knappen Niederlage – stand am Ende mit leeren Händen da. Wohltuend übrigens die faire Gangart und das sportliche Miteinander. Schiedsrichter Sören Müller hatte so ein leichtes Amt.

 

TuS Lindenholzhausen: S. Schmitt, Brahm, D. Schmitt, Luksch, Hasselbächer, Özel, Kramm, Gezici, Becker, Simsek, Gabb (Simonis, L. Hilfrich, Zeidler)

 

SC Dombach: E. Dörfl, Maier, Paunescu, B. Günster, F. Simon, Uttenweiler, P. Dörfl, Munsch, L. Heinz,

Ben Hadj Ali, Hannappel (Tausch, Holzhäuser, Zengeler)

 

Tore: 1:0 Süleyman Gezici (38., Kopfball nach Freistoß von Dominik Schmitt),

2:0 Süleyman Gezici (80.)

 

Schiedsrichter:  Sören Müller (Oberneisen) –  Zuschauer: 40.

 

 

Herren-Kreisliga A: Unberechtigter Elfer bringt Heringen/Mensfelden in Führung

Auch 0:2 fällt nach einem Standard;  die SG scheitert aber dreimal am Aluminium

Schwacher Schiedsrichter;  ersatzgeschwächte Heimelf kommt im zweiten Akt auf

 

 

(04.10.2015) SC Dombach – SG Heringen/Mensfelden  0:2 (0:2)

 

VON HELMUT GRIESAND

 

Es war keine leichte Aufgabe für den erneuten Spitzenreiter, der die Weichen zum Sieg schon in den ersten 45 Minuten stellte. Das 0:1 fiel nach einem  unberechtigten Foulelfmeter,  als SC-Torwart klar den Ball ins Aus beförderte und  der Angreifer erst danach zu Fall kam. Der „Tatort“ lag zudem im Dreieck Außenlinie/Strafraum, also weit weg von einer möglichen Torchance. Dem 0:2  eine knappe Viertelstunde danach war ein  Freistoß vorausgegangen, von Michael Maier verursacht. Dennoch ging die Führung der Angereisten  bis zum Wechsel  gegen die  gleich mit mehrfachem Ersatz angetretenen Gastgeber  - u.a.  auch ohne seinen Spielertrainer Stefan Ostertag – völlig in Ordnung. Denn die Kombinierten waren am Ball stärker,  agierten aus einer sicheren Abwehr heraus über das Mittelfeld nach vorne, nur  im Abschluss haperte es, denn aus dem Spiel heraus gelang ihnen kein Treffer.  Torjäger Ewald Viehmann, der seine Gefährlichkeit mitunter aufblitzen ließ,  war in letzter Konsequenz bei Michael Maier in guter Obhut.  Auch seine Nebenleute in der Dreierkette, Oliver Paunescu und Benedikt Günster, leisteten sehr gute Arbeit, ebenso Daniel Holzhäuser und Maximilian Cechol, die auf der „Doppelsechs“ spielten. Gleich zu Beginn  hatte die Defensive aber schon Glück,  als  Marco Esposito am Pfosten gescheitert war (8.).  Dann fand Jan Kasper in  SC-Keeper Eric Dörfl seinen Meister (13.).  Die beste heimische  (und eigentlich einzige) Gelegenheit  vor dem Seitenwechsel  vergab Jens Munsch: Keeper Jens Lendle, der einen sicheren Eindruck hinterließ,  klärte im letzten Moment mit dem Fuß.  

Nach der Pause wirkten die Gäste  in einem immer hektischer werdenden Duell mit vielen Fouls längere Zeit unkonzentriert, ließen so den Hausherrn  immer stärker aufkommen.  Der schwache, überforderte  Schiedsrichter, der Karten (überwiegend gegen den SC!) verteilte wie ein Karnevalsprinz Kamellen,  erhitzte beiderseits  die Gemüter. Oft zog er bei leichten Vergehen gleich Gelb, bei „richtigen“ Fouls blieb die Karte aber in der Hemdtasche.

Jens Munsch, Oliver Tausch und Maximilian Cechol vergaben nun die „dicksten“ SC-Chancen. Oliver Tausch (D, 73.)  sah wegen Unsportlichkeit die Ampelkarte, schwächte damit  in der guten Phase sein Team.  Weil zuvor auch  Patrick Dörfl  verletzt  vom Platz musste,  fehlten auf einmal zwei Angreifer gegen nachlassende  Besucher, die noch drei Ersatzleute zum Einsatz brachten.  Zweimal  war bei den Kombinierten im zweiten Abschnitt freilich noch das Aluminium im Weg,  einmal musste SC-Abwehrchef Oliver Paunescu (D) vor der Linie klären, köpfte Marco Esposito  dicht  am Kasten vorbei (83.). Fazit: SG-Spielertrainer Alexander Tatarenko  hat schon eine starke Truppe beisammen, auch wenn diesmal nicht alles, was in der Mannschaft steckt,  abgerufen wurde.

 

SC Dombach: E. Dörfl, Maier, Paunescu, B. Günster, Cechol, Holzhäuser, Zengeler, P. Dörfl, Tausch, Ben Hadj Ali, Munsch (Rill)

 

SG Heringen/Mensfelden: Lendle, C. Albus, Bieker, Schäfer, Tararenko, Lenau, Kasper, Marco  Esposito, Viehmann, Meister, Czaika (Michele Esposito, Seliger, Hofmann)

 

Schiedsrichter:  Timo Dietz (Rosbach)  - Zuschauer: 70.

 

Tore: 0:1 Ewald Viehmann (18., Foulelfmeter), 0:2 Felix M. Czaika (32., nach Freistoß)

 

Herren-Kreisliga A: Lokalderby endet per Saldo mit einem gerechten Remis (2:2)

Sehenswertes Führungstor von Stefan Ostertag beflügelt SC Dombach ungemein

Erbach später das aktivere Team, liegt mit 2:1 vorne, ehe Oliver Tausch egalisiert

 

VON HELMUT GRIESAND

SV Erbach – SC Dombach 2:2 (1:1)

Das am Ende gerechte Derby-Unentschieden hatte für beide Mannschaften keine positiven Auswirkungen in der Tabelle – im Gegenteil! Weil auch die Mitbewerber punkteten, fiel Dombach sogar nach dem neunten Spieltag auf den Relegationsplatz (15) zurück, Erbach steht – ebenfalls mit zehn Zählern – auf dem 14. Rang, besser nur wegen der Tordifferenz.

 Für Dombach begann der Lokalkampf verheißungsvoll. In der 8. Minute brachte Stefan Ostertag seine Farben (erstmals in neuer, knallroter Kleidung)  mit 1:0 in Führung. Was für ein sehenswerter Treffer! Der Spielertrainer setzte vom Zentrum aus über die rechte Seite zu einem fulminanten Alleingang an, schüttelte  auf dem Weg in den gegnerischen Strafraum gleich mehrere Widersacher ab und ballerte zu guter Letzt mit Effet die Lederkugel aus spitzem Winkel in das lange linke Eck. Dieses Tor beflügelte auch seine Mitstreiter. Denn in der Folgezeit bestimmte der Gast das Match, spielte aus der Dreierkette (Benedikt Günster, Oliver Paunescu, Michael Maier) über die Doppelsechs (Stefan Ostertag, Florian Graßmann) den Ball via Fabian Simon direkt und flach nach vorne,  vor allem über die Flügel.  Es wurde aber versäumt, weiter nachzulegen. Nicht  konsequent genug war beispielsweise Patrick Dörfl, der viel zu lange mit dem Abschluss zögerte und dann geblockt wurde (20.). Oder als Chiheb Ben Hadj Ali eine scharfe Hereingabe von Benedikt Günster aus kurzer Distanz nicht verwerten konnte, knapp am Kasten von Thomas Ries vorbei zielte und so weiter.  Die erste nennenswerte Chance auf Seiten der Gastgeber hatte Sven Nendersheuser, der nach einer Flanke von rechts mit SC-Schlussmann Eric Dörfl zusammenprallte (27.), der danach behandelt werden musste aber weitermachen konnte.   Zehn Minuten später hatte Erbachs Nummer 7 schließlich den richtigen Riecher – und es stand auf einmal urplötzlich 1:1. Niels Andres hätte zwei Minuten später sogar das 2:1 erzielen können, doch Eric Dörfl im SC-Gehäuse passte auf. 

Gleich nach dem Wechsel gab es beiderseits schon eine Möglichkeit, ehe Thorsten Meurer eine Unachtsamkeit in der Gästedeckung zur Erbacher Führung nutzte (58.).  Schon im Gegenzug köpfte Stefan Ostertag, einer der auffälligsten SC-Akteure, an die Latte – den Abpraller ballerte Jens Munsch dann in die Wolken. Ein Foul an Jens Munsch ahndete Refereè Richter, der mit seinen Entscheidungen beiderseits wiederholt zu Reklamationen Anlass gab,  mit einem Strafstoß, den Oliver Tausch zum 2:2-Endstand verwandelte. Glück hatte Mariano Schroll (E), dem nach einem groben Foul an Oliver Tausch vom Schiedsrichter nur Gelb gezeigt wurde. Ansonsten verlief das Match aber ausgesprochen fair.  

Hier hatte noch Erbachs Sven Nendersheuser (scheiterte an Eric Dörfl, 80.), dort Dombach die Gelegenheit, den Siegtreffer unterzubringen. Den verhinderte aber der eingewechselte Christian Rücker (E), der für seinen Torwart Thomas Ries auf der Linie klärte. Der wieder ins Spiel gekommene  Patrick Dörfl vermochte schließlich aus nächster Nähe Erbachs Nummer 1, Thomas Ries,  nicht zu überlisten. Der SC Dombach stellte in der ersten Hälfte, als flach und direkt kombiniert wurde, die bessere Elf.  Im zweiten Akt hatte das Mattersberger-Team mehr Anteile im Feldspiel für sich verbuchen können, wirkte nun aggressiver am Mann.  Vor allem die Brüder Kevin und Dustin Erwe kurbelten die Offensivaktionen an, machten Druck.  Die Besucher versuchten nun -  im Gegensatz zur Halbzeit eins -  mit weiten Bällen zum Erfolg zu kommen. Kein gutes Rezept gegen die kopfballstarke SVE-Defensive.

 

SV Erbach: Ries, Bahlo, N. Weber, Meurer, M. Rücker, D. Erwe, Nendersheuser, Feuerbach, Andres, K. Erwe, Schroll ( C. Rücker, Mönch)

 

SC Dombach: E. Dörfl, Maier, Paunescu, B. Günster, Ostertag, Graßmann, Simon, Tausch,

Ben Hadj Ali, Munsch, P. Dörfl (Holzhäuser)

 

Tore: 0:1 Stefan Ostertag (8.), 1:1 Sven Nendersheuser (36.), 2:1 Thorsten Meurer (58.),

2:2 Oliver Tausch (72., Foulelfmeter)

 

Schiedsrichter: Rudolf Richter (Weilmünster-Wolfenhausen) – Zuschauer: 95. 

 

Tolle Energieleistung: Spielertrainer Stefan Ostertag bringt Dombach schon früh mit 1:0 in Führung.

 

(Foto: Helmut Griesand) 

 

Herren-Kreisliga A: Drei eminent wichtige Heimpunkte vor dem Derby in Erbach

Jens Munsch erzielt beide Treffer beim 2:0-Sieg gegen den Aufsteiger Oberbrechen

Bestnote für Benedikt Günster, der mit einem Flankenlauf auch das 1:0 vorbereitet

 

 

VON HELMUT GRIESAND

 

 

(20.09.2015)  Dombach – TSG Oberbrechen 2:0 (0:0)

 

Beide Teams bildeten vor dem Anpfiff einen Kreis, schworen sich für das Duell ein, hatten jeweils nur einen Dreier im Auge. Das Platzteam  (ohne  Oliver Tausch, Daniel Holzhäuser,  Christian Uhrig und Lukas Heinz) behielt am Ende die Oberhand – vielleicht etwas glücklich, aber keineswegs unverdient.  Aber es war ein wirklich hart erkämpfter Sieg.  Denn auch nach dem 0:2 gab sich der Aufsteiger keinesfalls geschlagen, warf noch einmal  alles nach vorne, schaffte dadurch aber zwangsläufig auch Räume für Konterangriffe, so wie für den schnellen Jan Hannappel in der vorletzten Minute, als dieser beim Abschluss nur zu lange zögerte. Doch drehen wir die Rückblende.

Die erste Gelegenheit hatte beim Hausherrn nach fünf Minuten Jan Hannappel, aber TSG-Hüter Sascha Lanzel war auf dem Posten.  Als dieser dann einen Schuss von Jens Munsch abprallen ließ (11.), war kein Mitspieler zur Stelle; ebenso,  als sein Längsschuss kurz darauf am Viereck vorbei rollte. Jens Munsch (Pfostenschuss), Patrick Dörfl (erst vorne, dann hinten) und Benedikt Günster ließen weitere Möglichkeiten aus. Vis à vis  scheiterte der starke Robin Reifenberg (21.) mit einem Freistoß am Querbalken. Später war im Getümmel der Pfosten im Weg (37.). In einem auf keinem hohen Niveau stehenden Match galt es für beide Parteien an diesem Tag nur,  mit aller Macht zu punkten;  ein Schönheitspreis wurde so nicht unbedingt angestrebt. Eine weitere Chance für die ballsichere TSG, vor der Pause selbst in Führung zu gehen, hatte zuvor noch Christian Michel, doch der sichere SC-Keeper Eric Dörfl konnte in höchster Not mit ausgestrecktem Fuß klären.  

Oberbrechen wechselte gleich  nach der Halbzeit Simon Leimpek ein, der acht Minuten nach dem heimischen Führung großes Pech hatte, dass sein abgefeuerter Ball lediglich am Pfosten landete (65.).  Dombachs Bester, der kopfballstarke, dynamische  Außenverteidiger Benjamin Günster, hatte zuvor mit einem energischen Flankenlauf über die ganze rechte Seite  das 1:0 vorbereitet: In der Mitte musste Jens Munsch den Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Linie drücken (57.). Das letztlich entscheidende 2:0 besorgte wieder Jens Munsch, diesmal nach einem freilich  zweifelhaften Handelfmeter. Auch in der Wiederholung behielt der Schütze die Nerven, ließ Sascha Lanzel keine Abwehrmöglichkeit. Der Klassenneuling zeigte ein gutes Aufbauspiel, war oft gar einen Tick schneller am Leder.  Doch alle Bemühungen blieben erfolglos, da sich die Angreifer in der Nähe des 16er, weil mitunter etwas zu verspielt,  immer wieder  festrannten. Ein Schuss aus der Distanz hätte in mancher Szene vielleicht eher zum Erfolg geführt. Andererseits machten Oliver Paunescu (gutes Stellungsspiel!) und seine Neben- und Vorderleute es den TSG-Angreifern  nicht leicht. Alle Bemühungen der eifrigen Gäste,  das Blatt noch  zu wenden, schlugen somit fehl. In Anbetracht Vorsprungs verlegte sich der Gastgeber – wie eingangs erwähnt - auf Konterangriffe. Doch durch unpräzises Zuspiel in die Spitze ging mancher (letzte)  Ball verloren und  musste erneut erkämpft werden. Geburtstagskind Fabian Simon machte wieder viele Meter. SC-Spielertrainer Stefan Ostertag, der in der Nachspielzeit wegen wiederholtem Foulspiel noch die Ampelkarte sah, verschaffte sich bei seinen Gegenspielern jederzeit Respekt, war auch dort, wo es wehtat. Als er gegen Ende  ein taktisches Foul im Mittelfeld verursachte, pfiff der Refereè den Vorteil ab.  Eine gute Möglichkeit für die  Gelbhemden war so dahin…   

 

SC Dombach: E. Dörfl, B. Günster, Paunescu, Cechol, Graßmann, Ostertag, Simon, P. Dörfl, Ben Hadj Ali, Munsch, Hannappel  (Zengeler)

 

TSG Oberbrechen: Lanzel, Schneider, Y. Schuhmacher, Weyl, Kremer, Michel, Stricker, P. Schmitt, Jung,

L. Schuhmacher, Reifenberg (Leimpek, Böhm, Schönbach)

 

Tore: 1:0 Jens Munsch (57.), 2:0 Jens Munsch (73., Handelfmeter in der Wiederholung) –

 

Schiedsrichter: Marcus Wein (Wiesbaden) - Zuschauer: 75.

 

 

 

 

Der 20-jährige  Benedikt Günster verdiente sich beim SC Dombach die Bestnote.              

Foto: Helmut Griesand<< 

Quelle: flw24
Von: Pressestelle SG Nord - Thomas Rosenbaum

Torjäger Borbonus stellte die Weichen auf Heimsieg

 

SG Nord - SC Dombach 4:2 (2:1)

Verdienter Heimerfolg und Torjäger Borbonus hat das Toreschiessen wieder entdeckt. Nord bestimmte von Beginn an das Geschehen und als Haake einen Eckball genau auf den Kopf von Borbonus platzierte köpfte dieser zur frühen Führung ein. Einige Zeit später konnte Cechol in höchster Not bei einem Köper-Schuss den Ball noch auf der Torlinie klären. Kurz darauf war es für die Gäste dann aber doch passiert, wieder ein Eckball von Haake erreichte Borbonus am kurzen Pfosten und mit einer artistischen Flugeinlage beförderte er den Ball per Kopf in die Maschen. Wie aus dem Nichts dann der Anschlusstreffer für die Gäste, eine weite Flanke segelte in den Nord-Strafraum, eine zu kurze Kopfballabwehr landete genau bei Ben Hadj Ali und dieser schoss flach ins Tor. Großer Aufreger dann kurz vor der Pause,  als Fröhlich von Gästeschlussmann Dörfl im Strafraum abgeräumt wurde, der Schiri aber ein Ballspielen des Torwarts gesehen haben wollte.

Nach dem Wechsel konnte sich dann Heep bei einem Schuss von Ben Hadj Ali auszeichnen, den er ins Seitenaus abwehrte.  Fast im Gegenzug setzte dann Borbonus eine Hereingabe von Fröhlich ans Außennetz. Das Spiel wogte nun hin und her, die Gäste drängten, ohne jedoch das Heimtor ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Den Platz zum Kontern nutzte dann Borbonus, der sich toll über rechts durchsetzte,  den Überblickt behielt, den Ball vors Tor passte und Fröhlich einschießen konnte. Das gleiche Muster dann noch einmal, Borbonus startete in der eigenen Hälfte, Pass vors SC Tor, zum einschussbereiten Fröhlich, doch Cechol nahm ihm die Arbeit ab und beförderte das Leder in die eigenen Maschen. Mit einem sehenswerten 18- m-Freistoß von Ostertag, bei dem es für Heep nichts zu halten gab, wurde die Partie beendet. 

 

Nord: Heep, Alberg, L. Schmidt, T. Schmidt, Cicero, Gencer, Fröhlich, Borbonus, Köper, Haake, Andres (Ndricim, Eilers)

 

Dombach: E. Dörfl, Zengeler, Cechol, Munsch, Ben Hadj Ali, Uhrig, P. Dörfl, Tausch, Simon, Hannappel, Ostertag (Graßmann, B. Günster, Holzhäuser) 

 

Tore: 1:0, 2:0 Steffen Borbonus (10., 22.), 2:1 Chiheb Ben Hadj Ali (28.),

3:1 Patrick Fröhlich (71.),4:1 Maximilian Cechol (90+1., Eigentor), 4:2 Stefan Ostertag (90 + 3.)

 

Schiri: Santos Cerqueira (Wetzlar) 

 

Zuschauer: 50   

 

 

 

Herren-Kreisliga A: Dreifacher Torschütze Lukas Heinz schießt SCD aus dem Keller

Beim 5:1-Heimsieg gegen Limburg 19 werden noch viele gute Chancen liegen gelassen

Sehr stark: Stefan Ostertag; die Defensive erfährt dank Jens Munsch mehr Stabilität

 

 

 

(06.09.2015) SC Dombach – VfR 19 Limburg 5:1 (1:1)

 

 

VON HELMUT GRIESAND

 

Ehe die Besucher überraschend  in Front zogen (10.), hatte der Hausherr schon zwei faustdicke Chancen liegen gelassen.  Der Gastgeber,  mit dem überragenden Spielertrainer Stefan Ostertag  und späteren dreifachen Torschützen Lukas Heinz,  gab fortan den Ton an. Doch es dauerte bis zur 33. Minute, bis  der Ball zum 1:1-Ausgleich im Netz der Kreisstädter landete.  Zuvor verpasste Fabian Simon eine Flanke von Oliver Tausch nur knapp. (22.). Als auf der anderen Seite der diesmal  in der Abwehrkette operierende  Jens Munsch  beim einem Rettungsversuch den Ball Mostafa Rahimi vor die Füße köpfte, konnte dieser die gute Möglichkeit nicht nutzen (29.). Ansonsten gab der „gelernte“ Stürmer  Jens Munsch – zusammen mit Maximilian Cechol und Tim Zengeler – der Defensive den nötigen Halt.  Glück hatte die Heimelf freilich, als ein Foul an Serkan Kacmaz (41., L)  im 16er nicht geahndet wurde.

Der 2:1-Führungstreffer gleich nach dem Wechsel gab  der Platzelf dann ungeheueren Auftrieb. Der wieder viele Meter gehende Fabian Simon touchierte nur die Latte ( (53.), ehe Oliver Tausch mit einem Foulelfmeter schon für die Vorentscheidung sorgte. Zuvor konnte der stets gefährliche Lukas Heinz nur per Foul gebremst werden.  Die Besucher,  mit ihrem Besten, Osman Özer, kamen nur noch sporadisch in die Nähe des heimischen Strafraums,

doch die ganz große Gefahr ging von den Angreifern nicht mehr aus, auch wenn man nicht nachlässig werden durfte. Dombach war nun drückend überlegen,  mitunter  aber zu hektisch in den Aktionen nach vorne. Aufgrund der sich noch bietenden glasklaren Gelegenheiten  hätten freilich  mehr als zwei Treffer fallen müssen. Das hätte dem Torverhältnis gut getan. Doch entweder wurden die Bälle noch im Fünfer leichtfertig vertändelt, ein Abwehrbein war dazwischen, Keeper Benjamin Menger parierte oder die Schüsse verfehlten ihr Ziel.  Zudem wurde ein klares Handspiel eines Limburgers im Strafraum  vom Schiedsrichter nicht mit einem Handelfmeter bestraft. Auch als Patrick Dörfl gefoult wurde, hätte der Referee noch einmal auf den berühmten Punkt zeigen können.  Der SC Dombach zeigte eine insgesamt geschlossene Mannschaftsleistung, auf der sich weiter aufbauen lässt. Zu bemängeln bleibt lediglich  die unzureichende Chancenauswertung. Die Limburger – mit guten Einzelspielern -  konnte dieses Pfund aber nicht als Mannschaft umsetzen.

 

SC Dombach: E. Dörfl, Zengeler, Cechol, Munsch, Ostertag, Uhrig, Simon, P. Dörfl, Ben Hadj Ali,  L. Heinz, Tausch (Graßmann, B. Günster)

 

VfR 19 Limburg: Menger, Pflaum, Ünal, Akgül, Akcakaya, Kacmaz, Kanat, Rahimi, Maruna, Özer, Brandner (Amanuel)

 

Tore: 0:1 Mostafa Rahimi (10.), 1:1 Lukas Heinz (33.), 2:1 Lukas Heinz (47., Kopfball),

3:1 Oliver Tausch (57., Foulelfmeter), 4:1 Chiheb Ben Hadj Ali (79.), 5:1 Lukas Heinz (84.) –

 

Schiedsrichter: Simon Witsch (Frankfurt) - Zuschauer: 55. 

 

Schoss selbst drei Tore und erzwang einen Foulelfmeter:

Matchwinner Lukas Heinz.

Herren-Kreisliga A:  Daniel Holzhäuser fliegt  mit Wucht an ein Eisengitter

Erste Hälfte geht an die SG (2:0), dann „dreht“ Dombach das Spiel zum 3:2

 „Joker“ Christian Sprenger trifft im Finish gleich zweimal zum 3:3 und 3:4

 

 

(30.08.2015) SG Villmar/Aumenau – SC Dombach 4:3 (2:0)

 

VON HELMUT GRIESAND

 

Erst führte die Heimelf  bei hohen Hitzegraden auf dem Kunstrasen in Aumenau zur Pause verdient mit 2:0, dann drehte der Gast die Partie nach dem Wechsel, führte bis zehn Minuten vor Schluss mit 3:2 Toren.  Gegen Ende schickte  SG-Trainer Frank Sprenger seinen Sohn Christian auf den Platz  – und bewies dabei ein glückliches Händchen!  Der 25-jährige Angreifer machte flugs aus einem 2:3-Rückstand  noch einen 4:3-Sieg (80., 84.). An allen SG-Toren war Patrick Zanner direkt (das 1:0 besorgte der Klassemann selbst) oder indirekt beteiligt.

Die ersten 20 Minuten verliefen im Feld ausgeglichen, aber mit den klareren Gelegenheiten für den Aufsteiger. Vor allem, wenn der schnelle  Patrick Zanner mit weiten Bällen auf dem linken Flügel angespielt wurde und davon eilte, brannte Gefahr auf.  Der  gefürchtete Torjäger rotierte zudem  viel, ließ sich mitunter  gar ins Mittelfeld „fallen“. Auch seine Mitstreiter  waren ständig in Bewegung.  Mit einem  strammen 28-m-Freistoß verlangte der  Goalgetter SC-Keeper Eric Dörfl,  der auch in späteren Situationen seine Klasse bewies, alles ab. Dass die Gastgeber schließlich binnen zehn Minuten (25., 30.) mit 2:0 führten, lag nicht an ihm.  Vielmehr hielt der Zerberus sein Team, das ohne Spielertrainer Stefan Ostertag, Michael Maier und Florian Graßmann auskommen musste, weiter im Match. Mitunter stimmte anfangs die Zuordnung  in der Dombacher Defensive nicht;  Maximilian Cechol  ließ sich wiederholt aus dem Zentrum locken, schaffte so ungewollt Raum für die SG-Angreifer in der Mitte. Tragisch: Unmittelbar vor dem 0:2 flog Dombachs Daniel Holzhäuser beim Versuch, die scharfe Hereingabe von Patrick Zanner zu verhindern, mit voller Wucht gegen das Eisengitter hinter der Torauslinie, verletzte sich dabei am Kopf und musste ins Krankenhaus  gefahren werden. Gute Besserung!  Für ihn kam Jens Munsch. Ohne Fremdeinwirkung verletzte sich kurz darauf noch Patrick Dörfl, der später wiederkam, sich in dieser Zeit auch erfolgreich Patrick Zanner annahm, ehe die Nummer 7 endgültig  verletzt  vom Platz musste.

Die beste Zeit hatten die agiler werdenden  Besucher zwischen der 45. und 75. Minute.  Gleich nach dem Pausentee gelang  Oliver Tausch (20-m-Schuss in den Winkel) der Anschlusstreffer. Sieben Minuten später  köpfte Lukas Heinz – nach Ecke von Oliver Tausch – den Ball ins linke obere Dreieck – unerreichbar für SG-Hüter Timo Lückel (55.). Doch damit nicht genug:  Jens Munsch schob  – nach gelungener Kombination – das Leder aus kurzer Distanz über die weiße Linie  zur ersten SC-Führung (3:2, 67.). Davor hatten schon Oliver Tausch (nach Zuspiel von Chiheb Ben Hadj Ali) und Jens Munsch  (nach Freistoß von Oliver Tausch) den Kasten nicht getroffen. Jan Hannappel vergab zu guter Letzt  die Chance,  mit einem vierten Goal alles klar zu machen, doch SG-Hüter Timo Lückel (72.) parierte entschlossen.  Das sollte sich für Dombach rächen,  denn die Kombinierten kamen wie „Phönix aus der Asche“ ins Spiel  zurück und machten  binnen kürzester Zeit aus dem 2:3 – siehe oben – noch ein 4:3.  Am Ende lief bei den Gästen  zu schnell die Uhr runter, um zurück zu schlagen.  Das Team  von Frank Sprenger, der in der Endphase gleich mehrfach ein- und auswechselte, brachte  so den knappen Vorsprung  entschlossen über die Nachspielzeit.

Fazit: Am Ende hätte der SC Dombach  aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Akt einen Zähler verdient gehabt; andererseits konnte der Hausherr zur Halbzeit  schon höher führen und vorzeitig alles klar machen,  doch  vor allem Gästetorsteher Eric Dörfl  hatte etwas dagegen.

 

SG Villmar/Aumenau :   Lückel, Rossol, Falk, Dragesser, Jaick, Dietrich, Herr, Leiner, Marks, Zanner, Blecker (Weil, Faber, C. Sprenger)

 

SC Dombach: E. Dörfl,  B. Günster, L. Heinz, Cechol, Holzhäuser, Uhrig, Simon, Tausch, Hannappel, Ben Hadj Ali, P. Dörfl (Munsch, Paunescu, T. Zengeler)

 

Tore: 1:0 Patrick Zanner (25.), 2:0 Lennart Herr (30.), 2:1 Oliver Tausch (48.),

2:2 Lukas Heinz (55.), 2:3 Jens Munsch (67.), 3:3 Christian Sprenger (80.),

4:3 Christian Sprenger (84.)

 

Schiedsrichter: Leon Herber (Idstein – Zuschauer: 80.

 

 

 

Herren-Kreisliga A: SC Dombach (2:0) fährt endlich die ersten Saisonzähler ein

Michael Maier setzt den gefürchteten Gästegoalgetter Robert Winkler schachmatt

Tore von Florian Graßmann und Patrick Dörfl lösen befreienden Freudenjubel aus

 

 

VON HELMUT GRIESAND

 

 

(20.08.2015) SC Dombach - SG Oberlahn 2:0 (1:0)

 

Die erste Hälfte verlief weitgehend ausgeglichen.  Niklas Georg (6., der Ball strich knapp am Gehäuse vorbei) und Tobias Keller (Pfosten-Kopfball, 29.) hatten die  besten Chancen der Gäste in dieser Phase ausgelassen.  Beim Hausherrn prüfte Jan Hannappel  SG-Keeper Yannik Höhnel schon nach vier Minuten, dann  setzte Oliver Tausch (32.) einen  Freistoß knapp neben das Viereck. Die Viertelstunde davor hatten die  Kombinierten  vorübergehend den Druck etwas erhöhen können. Simon Schäl ließ dabei eine gute Möglichkeit  liegen.  In der 38. Minute hätte auf der anderen Seite Flügelmann Jan Hannappel in aussichtsreicher Position besser selbst schießen sollen. Kurz vor  dem Halbzeitpfiff brachte schließlich Florian Graßmann, der viel rackerte, die Gastgeber in Führung.

Im zweiten Durchgang übernahmen die Gastgeber mehr und mehr das Heft in die Hand. Erst verpasste Patrick Dörfl eine Hereingabe von Jan Hannappel (52.), dann wurde Oliver Tausch zweimal hintereinander beim Abschluss geblockt (63.). Einen Kopfball von Jan Hannappel - nach Tausch-Ecke - lenkte Yannik Höhnel glänzend mit der flachen Hand über die Querlatte (77.)  Keine Frage: Dombach war jetzt das aktivere Team, suchte die endgültige Entscheidung. Denn im SC-Lager weiß man nur zu gut, dass eine 1:0-Führung noch lange kein Garant ist, den Platz als Sieger zu verlassen. Doch das Team von Stefan Ostertag legte sich mächtig ins Zeug, stand  auch hinten sicher,  verlor aber in der Vorwärtsbewegung noch leichtfertig  manche Bälle. Die enttäuschenden Besucher konnten daraus aber kein Kapital schlagen, kamen nur sporadisch gefährlich vor das heimische Gehäuse.  Dabei zielten die Angreifer noch schlecht. Aber die Gefahr blieb trotzdem. Doch selbst aus Standards – die Fouls auf beiden Seiten nahmen zu - konnte kein Kapital geschlagen werden. Aber das gelang auch den Gastgebern nicht. Als der schnelle Außen Patrick Dörfl ein punktgenaues Zuspiel von Oliver Tausch  mit dem längst verdienten 2:0 abschloss, war die Messe gelesen.  Davor und danach trafen   Marco Uttenweiler und Christian Uhrig  in aussichtsreichen Situationen den Ball nicht oder nicht richtig.  Von SG-Torjäger Robert Winkler – den Michael Maier  gut beschattete -  war nichts zu sehen. Im ganzen Spiel kam der Angreifer nur zu zwei Torschüssen. Beim zweiten Versuch - erst in der Nachspielzeit – begrub SC-Hüter Eric Dörfl durch beherztes Zugreifen  den Flachschuss aus kurzer Distanz unter sich.   Der Dreier des SC Dombach, der eine geschlossene Teamleistung zeigte,  geht aufgrund der starken, überlegen geführten  zweiten Hälfte vollauf in Ordnung.  Bemängeln muss man beim Sieger, bei dem zur Pause Lukas Heinz  (für den angeschlagenen „Oldie“ Oliver Paunescu) und im Finish noch die beiden Co-Trainer Jens Munsch und Tim Zengeler eingewechselt wurden - lediglich  die  mangelnde Chancenauswertung. Auch das Oberlahnteam machte komplett vom Wechselrecht Gebrauch, ohne dass dies freilich einen positiven Einfluss auf das Spiel genommen hätte.

 

SC Dombach: E. Dörfl, Maier, Paunescu, Cechol, Graßmann, Uhrig, Uttenweiler, Ostertag,  P. Dörfl, Tausch, Hannappel (L. Heinz, Munsch, Zengeler)

 

SG Oberlahn: Höhnel, Rücker, Abel, Keller, Ketter, Schäl, Cromm, Georg, Lautenschläger, Winkler, Heumann (Klapper, Losacker, Heimann)

 

Schiedsrichter: Vincent Hardt (Altendiez)

 

Tore: 1:0 Florian Graßmann (45.), 2:0 Patrick Dörfl (80.)

 

Zuschauer: 65.

 

Quelle: SC Dombach

 

 

 

Am Rande notiert

 

Vorbildlich!

 

Obwohl die SG Oberlahn  mit 0:2 beim bis dahin punktlosen SC Dombach die Segel streichen musste, hat sich die Mannschaft auch nach dem Spiel tadellos verhalten. Wie übrigens auch schon die Zweite zwei Tage zuvor, die durch ein Selbsttor in der Nachspielzeit mit 0:1 sehr spät  den Kürzeren zog. Nicht nur, dass  auch die Erste Mannschaft noch lange im Dombacher Clubheim  verweilte, in der Gästekabine  kameradschaftlich zusammen gesessen  und noch Geld in die Getränkekasse  des Vereins hat fließen lassen. Vielmehr muss besonders erwähnt werden, dass die noch anwesenden zahlreichen Spieler den Umkleide- und Duschraum in einem wirklich  vorbildlich sauberen Zustand verlassen haben. Mit anderen Worten: Das Auftreten beider SG-Mannschaften – trotz der für sie sicher nicht eingeplanten beiden Niederlagen – war auch nach dem Abpfiff absolut korrekt, verdient also höchste Anerkennung und wird zur Nachahmung empfohlen. Chapeau!

 

Helmut Griesand

 

Herren-Kreisliga A: In Halbzeit eins gibt das Björn-Meuer-Team den Ton an

Diese lässt gute Chancen liegen, ehe Kevin Kunz kurz vor der Pause zuschlägt

Im zweiten Akt kommt der Gast stark auf,  kann aber das 0:1 nicht egalisieren

 

VON HELMUT GRIESAND

 

(09.08.2015) TuS Waldernbach – SC Dombach 1:0 (1:0)

Schon gleich zu Beginn zielte Niklas Zinndorf  knapp am Dreieck vorbei. Eine gute halbe Stunde lang gaben die Gastgeber in der Folge den Ton an, griffen fast nur  über die linke Seite an, wo Niklas „Kießling“ Zinndorf ständig für Unruhe sorgte. In der 16. Minute musste TuS-Spielertrainer Björn Meuer eigentlich das 1:0 markieren, doch sein gut angesetzter Kopfball aus kurzer Distanz wurde von SC-Hüter Eric Dörfl mit einer tollen Parade entschärft. Seine Vorderleute wurden weiter massiv unter Druck gesetzt, hatten  mitunter Probleme, das  oft aufspringende Spielgerät unter Kontrolle zu bringen. Mit weiten Bällen aus der eigenen Deckung heraus wollte die Heimelf meist  auf direktem Weg zum Erfolg kommen, das Spiel schnell machen. Andererseits wurde der SC-Aufbau früh gestört. In der Offensive  tat sich deshalb lange Zeit wenig. Den ersten Torschuss notierte der Chronist vom aufgerückten Abwehrspieler Maximilian Cechol  - der jedoch kein Problem für Juri Jusmann darstellte (35.). Dennoch: Dombach wurde jetzt aktiver.  In dieser Phase kam das Führungstor der Hausherren zur Unzeit. Ein langer Ball landete bei Kevin Kunz, der seine Gegenspieler abschüttelte und flach einsandte. Weder die Abwehr noch der ansonsten fehlerfreie SC-Zerberus Eric Dörfl  (hätte früher Herauslaufen oder im Kasten bleiben sollen) sahen dabei  glücklich aus. Unmittelbar vor der Halbzeit scheiterte auf der anderen Seite Jan Hannappel, der später wegen einer Verletzung an der Zehe ausscheiden musste, am erstmals richtig geforderten TuS-Hüter  Juri Jusmann.  

Zur Pause forderte SC-Trainer Stefan Ostertag, der sich selbst - wie auch Fabian Simon und Oliver Tausch - einwechselte, von seinen Akteuren mehr Kampf, Einsatz und vor allem auch Selbstvertrauen ein. Die Besucher wurden nun auch sichtbar agiler gegen eine Björn-Meuer-Elf, die nun  dem hohen Anfangstempo allmählich Tribut zollen musste. Nach einem Freistoß von Alen Skrijelj zielte Kevin Kunz (54.) vorbei, der zehn Minuten vor dem Schlusspfiff  allein vor SC-Torwart Eric Dörfl auftauchte, der aber sensationell zur Ecke klären konnte. In der Zeit dazwischen hatten nun aber zweifelsohne die Angereisten mehr vom Spiel, drängten vehement auf den Ausgleich. Als sich auf der rechten Seite Patrick Dörfl durchtanken und von der Grundlinie zurückpassen konnte, knallte Fabian Simon mit Effet das Leder  knapp über den Querbalken  (56.). Keine Frage: Dombach war „dran“, doch im entscheidenden Moment wurden die Schüsse entweder abgeblockt oder verfehlten das Ziel. Im Finish wurde noch die Vierer- in eine Dreierkette umfunktioniert: Maximilian Cechol musste so Lukas Heinz weichen, um den Druck in der Offensive  weiter  zu erhöhen. Doch es wollte partout nicht gelingen. Auch aus den Standardsituationen konnte kein Kapital geschlagen werden. Die letzte Chance  hatte Fabian Simon (88.) auf dem Schlappen, doch Juri Jusmann hielt seinen Kasten sauber. Dank der Leistungssteigerung im zweiten Akt hätten die Gäste am Ende einen Punktgewinn verdient gehabt, doch der neue Tabellenzweite hatte etwas dagegen,  war clever genug, den hauchdünnen Vorsprung nicht mehr aus der Hand zu geben. Werner  Weigelt war ein souveräner Schiedsrichter, verdient es, besonders erwähnt zu werden.

 

TuS Waldernbach: Jusmann, Wagner, Drescher, Berger, Reitz, Meuer, Kunz, Götz, Skrijelj, Koljsi, Zinndorf (Schmung, Masan, S. Beck)

 

SC Dombach: E. Dörfl, Holzhäuser, B. Günster, Maier, Cechol, Uhrig, P. Dörfl, Graßmann,

L. Heinz, Munsch, Hannappel (Ostertag, Simon, Tausch)

 

Schiedsrichter: Werner Weigelt (Weroth) – Tor: 1:0 Kevin Kunz (42.) – Zuschauer: 65.

 

Herren-Kreisliga A: Nach dem 1:2 verpasst das Ostertag-Team den Ausgleich

KOL-Absteiger geht nach zwei Standards in Front, ehe Fabian Simon trifft

SC Dombach vor dem Tor nicht konsequent genug; sehr stark: Patrick Dörfl

 

 

VON HELMUT GRIESAND

 

(02.08.2015) SC Dombach – SG Ahlbach/Oberweyer 1:3 (1:2)

 

Der KOL-Absteiger  ging nach  zwei Freistößen, beide von Steffen Schäfer punktgenau vor das  Gehäuse von Eric Dörfl geschlagen,  schon zeitig  in Führung.  Beim 0:1 war Michael Pötz aus kurzer Distanz schneller als die Gegenspieler am Ball, beim 0:2 köpfte  Daniel Reitz das Leder kraftvoll in die Maschen. Dazwischen ließ Youngster Lukas Steioff (SG) eine sehr gute Chance liegen, fehlte noch (so Vater Uwe Steioff) die Abgeklärtheit im Abschluss. In der 14. Minute – beim Stande von 0:1 – knallte Jens Munsch einen  Freistoß über das Gehäuse.  Nach dem 0:2  kam die Heimelf  besser ins Match, ging besser in die Zweikämpfe. Im Anschluss an eine blitzsaubere  Kombination über den ständigen Unruheherd Patrick Dörfl gelang Fabian Simon der Anschlusstreffer. Dieses Tor gab der Truppe von Spielertrainer Stefan Ostertag weiter Auftrieb, der auf  Daniel Holzhäuser und Benedikt Günster  verzichten musste. Oliver Tausch, leicht angeschlagen, blieb die ersten 45 Minuten auf der Bank.

Auch nach dem Wechsel hatte Dombach zunächst  mehr Spielanteile, machte  verstärkt Druck nach vorne,  vor allem über die Außen. Hier tat sich besonders die Nummer 7, Patrick Dörfl,  hervor, der  wiederholt nur durch Fouls vom Ball getrennt werden konnte und  dabei mit Schiedsrichter Sebastian Semrau haderte, der nicht immer pfiff, auch als er vor dem Strafraum am Trikot gezogen wurde und zu Fall kam.   Doch die Kugel  fand nicht mehr den Weg in den von Daniel Jeck gehüteten SG-Kasten,  weil  der letzte Ball nicht ankam oder die Abwehr konsequent klärte. Nach einer Stunde verpasste Oliver Tausch eine  Hereingabe von Jan Hannappel  in der Mitte nur um Zentimeter. Der sympathische  SG-Trainer Uwe Steioff warnte  denn auch an der Außenlinie: „Wir müssen Entlastung reinkriegen!“.  Kaum gesagt, schon getan. Als der Hausherr in der Vorwärtsbewegung den Ball verlor, landete ein weiter Ball auf den eingewechselten Guiseppe Calamusa, der über den herauslaufenden Keeper Eric Dörfl das Objekt der Begierde einsandte – und es stand 1:3!  Apropos Giuseppe Calamusa: Die Nummer 12 hatte gleich nach Wiederbeginn und kurz vor Schluss noch zwei gute Möglichkeiten  ausgelassen. Die Kombination  war gegen Ende  wieder  konzentrierter zurückgekommen und schaukelte nun den Vorsprung  nach Hause. „Wir wussten, dass es schwer wird“, bilanzierte nach dem Abpfiff SG-Trainer Uwe Steioff, der sich natürlich über den ersten Dreier  freute – und noch lange mit  einigen Spielern in Dombach verweilte, ehe die Heimreise angetreten wurde.

 

SC Dombach: E. Dörfl, Maier,  Zengeler, Ostertag, Cechol, Uhrig, P. Dörfl, Simon, Heinz, Munsch, Hannappel (Tausch, Ben Hadj Ali)

 

SG Ahlbach/Oberweyer: Jeck, Hofmann, Schön, Pirzkall, Pötz, Kremer, Reitz, Demare, L. Steioff, Schäfer, Ludwig (Calamusa)

Schiedsrichter: Sebastian Semrau (Hünfelden)

 

Tore: 0:1 Michael Pötz (9.), 0:2 Daniel Reitz (17.), 1:2 Fabian Simon (35.), 1:3 Guiseppe Calamusa (67,) –- Zuschauer: 75

 

Quelle: SC Dombach

 

Sportwoche beim SV Niederseelbach:

 

 

Der SC Dombach  wird Dritter nach dem

 

15:0-Kantersieg über den FC Eddersheim II

 

VON HELMUT GRIESAND

 

Im Rahmen einer  gut organisierten Sportwoche weihte der SV  1951 Niederseelbach e.V.  - der bislang seine Heimspiele auf dem ungeliebten Rotascheplatz bestreiten musste – endlich seinen neuen Kunstrasenplatz ein. Damit ging ein lang gehegter Wunsch des Vereins endlich in Erfüllung, zumal die Sportanlage auch auf dem bisherigen Gelände am Heideborn verbleiben konnte. Denn zwischenzeitlich war von der Politik in der Tat darüber diskutiert worden,  das Fußballfeld weit außerhalb des Dorfes neu zu bauen, womit sich der Verein überhaupt nicht anfreunden konnte. Dass der Zusammenhalt im über 1500-Seelen-Ortsteil von Niedernhausen noch stimmt, bewiesen nicht nur die über 100 Helferinnen und Helfer. Die fleißigen Hände sorgten dafür, dass es den Aktiven und Zuschauern an nichts fehlte. – Mit ein Höhepunkt war das über mehrere Tage verteilte Senioren-Fußballturnier, an dem sechs Mannschaften in zwei Gruppen teilnahmen, und zwar die SG Orlen, TuS Hahn und FC Eddersheim II bzw. SC Dombach, SV Niederseelbach und SV Neuhof.  Der  mit einer kombinierten Elf  angetretene SC Dombach verlor  zum Auftakt gegen den A-Liga-Absteiger SV Niederseelbach  - nach zwischenzeitlichem 2:2 – noch mit 2:6 (Tore für den SCD: Lukas Heinz, Christian Uhrig),  gewann aber 48 Stunden später gegen den SV Neuhof dank Treffern von Stefan Ostertag und Lukas Heinz verdient mit 2:0. Im Spiel um Platz drei gelang zum Ausklang  am Sonntag dem Limburg-Weilburger A-Ligisten dann ein haushoher 15:0-Kantersieg über die Zweite vom FC Eddersheim, die zudem ersatzgeschwächt war. Auch in den Reihen des SC Dombach fehlten gleich mehrere Stammkräfte.  Ersatzkeeper Tim Kleinschmidt musste sich nur einmal strecken, blieb sonst beschäftigungslos. Die auf dem Kunstrasen stehenden Bad Camberger Vorortler begeisterten mit einer furiosen Leistung,  ließen Ball und Gegner laufen und schossen aus allen Rohren!  Weitere Chancen blieben ungenutzt, verhindert nicht zuletzt vom FC-Schlussmann. „Oldie“ Uwe Grunert traf nur die Latte. Das hoffnungslos unterlegene Team aus Eddersheim steckte zu keinem Zeitpunkt auf und erwies sich als äußerst fairer Verlierer.  Sage und schreibe acht Treffer (darunter ein Hattrick!) erzielte allein der von der SG Selters zurückgekehrte  Jens Munsch, dem auch die Torjägertrophäe verliehen wurde. Ein  Zungenschnalzer sein letzter Treffer mit der Hacke!- In den Rest teilten sich der neue Kapitän Oliver Tausch (3), Jan Hannappel, Patrick Dörfl, Stefan Ostertag und Florian Graßmann, der kurz vor Schluss (es wurde generell 2 x 35 Minuten gespielt!) mit einer im Idsteiner Krankenhaus festgestellten Gehirnerschütterung ausscheiden musste – und das  an seinem 20. Geburtstag. Gute Besserung!

Der SC Dombach spielte mit: Tim Kleinschmidt, Michael Maier, Oliver Paunescu, Stefan Ostertag, Tim Zengeler, Christian Uhrig, Fabian Simon, Jan Hannappel, Jens Munsch, Oliver Tausch, Patrick Dörfl (Florian Graßmann, Uwe Grunert).

Das Endspiel gewann übrigens Gruppenliga-Absteiger SG Orlen verdient mit 2:0 Toren über das  inzwischen verstärkte Gastgeberteam von SV Niederseelbach.  Der künftige  B-Ligist (Rheingau-Taunus) hat aber die Qualität, umgehend in die dortige A-Liga zurückzukehren.

Quelle: SC Dombach